„Lasst uns Starten üben“ – Breitensport-Training beim Northeimer Segelclub e.V.

Auf dem Kiessee beim NSC waren beste Segelbedingungen vorhanden, um das Motto zum diesjährigen Lehrgang am 13. und 14. August 2019 für Teenies und 420er optimal umzusetzen. So trafen alle Segler pünktlich ein und lauschten erstmal gespannt den theoretischen Ausführungen. Als dann alle auf dem Wasser waren, stellte sich schnell heraus, dass es gar nicht so leicht war, den idealen Startplatz zu ergattern und bis zum Start zu halten. So war schnell klar, dass alle noch viel üben müssen. Auch mit Speed über die Linie zu fahren, klappte nicht bei allen auf Anhieb.
Zur Mittagspause hatten uns die Eltern mit einer leckeren Mahlzeit verwöhnt und als Nachtisch gab es zur Stärkung für alle Segler reichlich Obst.
In der zweiten Einheit begannen wir erstmal mit Achten um 2 Tonnen, so dass jeder seine Wenden noch verbessern konnte, bevor es dann wieder ans Starten ging. Nach dem Starten ging es auf einen Up-and Down Kurs, damit auch alle Manöver für eine Regatta geübt werden konnten. Einige Teams zeigten sogar ihren Spi und alle waren mit Freude dabei. Abends erfolgte noch eine Einführung ins Segeln nach Bändseln. So fuhren alle mit vielen neuen Eindrücken nach Hause. Auch am nächsten Tag trafen alle Segler pünktlich ein und wir waren zeitig auf dem Wasser. Doch jetzt spielte der Wind mit uns, erst kam die Böe aus der einen Richtung und dann wieder aus der anderen, also fahren wir erstmal Achten um die Tonnen. Als sich der Wind stabilisiert hatte, ging es wieder an die Startlinie und nach dem Start folgte wieder der Up-and-Down Kurs. Es gab zwar immer noch Dreher, aber das übt ja bekanntlich.
Mittags verwöhnten uns die Eltern wieder mit einer leckeren Mahlzeit – dazu vielen Dank, denn auf dem Wasser wird man schnell hungrig.
Am Nachmittag verbesserte sich der Wind und wir konnten noch ordentlich Starten. Zuerst mal im 3er-Pack, also Start, Startkreuz anfangen und gleich wieder hinter die Linie, nach drei Minuten folgte schon der nächste Start. Dabei kommt man schnell aus der Puste, aber das trainiert auch. Beim dritten Start ging es dann auf einen Up-and-Down Kurs mit drei Runden. Vor dem letzten Start wechselten alle mal ihre Position im Boot, die Vorschoter übernahmen das Ruder und die Steuerleute waren jetzt Vorschoter. Das war für viele doch sehr ungewohnt, aber alle schafften die Runde und können jetzt auch mitreden, wie man ein Segelboot steuert. So verging die Zeit rasend schnell und wir mussten wieder zurück in den Hafen. Dort wartete schon ein leckeres Kuchenbuffet auf die Segler. So war das Wochenende viel zu schnell vorbei und am Ende wollten alle Segler beim kommenden Harzpokal an den Start gehen.  

Birgit Henke TC-L    

Karibikfeeling im Wattenmeer

Vom 21. bis zum 23. Juni fanden sich die Zweihandsegler des Regionalverbandes Weser-Ems am Wattenmeer zusammen, um auf Langeoog ein Wellentraining durchzuführen. Am Freitagnachmittag starteten mehrere Teenys und 420er sowie ein 470er vom Yachtclub Accumersiel e.V. zum Segelverein Langeoog e.V., um über das Fahrwasser bis in den Hafen von Langeoog zu segeln. Wichtig hierbei war, dass die Segler rechtzeitig den Hafen von Accumersiel verließen, da sie sonst durch die Tide den Hafen nicht mehr hätten verlassen können. Rund 1 ½ Stunden waren die jungen Segler bis zum Abend unterwegs.
Übernachtet haben die Segler und Trainer im Hafen von Langeoog, die gesamte Verpflegung und Übernachtung lief über den Segelverein Langeoog. Samstag konnten die Segler des Regionalverbandes erst ab 11:00 Uhr den Hafen von Langeoog verlassen, da sie auf das Wasser warten mussten. Ein Anblick, an den sich die jungen Segler gewöhnen müssen, ist, dass die Boote im Schlick liegen und keine Handbreit Wasser unterm Schwert ist. Vor dem Ablegen gab es von Helge Bents, dem Jugendwart des Segelverein Langeoog e.V., eine Einweisung in die Grundlagen des Wattenmeeres, wie man mit der Tide segelt und was die jungen Segler erwartet, wenn sie später am Tag im Seegatt zwischen den Inseln Langeoog und Baltrum trainieren würden. Danach ging es für die Segler ans Boote aufbauen, um den Hafen verlassen zu können. Gesegelt wurde im Seegatt, wo durch 4-5 Bft. eine gute Welle herrschte. Im Fokus stand hierbei, nicht die Technik der Boote zu verbessern, sondern das Gefühl für das Anfahren von Wellen zu stärken, sowohl auf der Kreuz als auch auf Vorwindkursen. Zur Mittagspause wurden die Boote an den Strand gezogen, der bis auf die Trainingsgruppe menschenleer war. Nach der Pause verließen die Segler das Seegatt, um eine lange Kreuz über Baltrum zurück zum Hafen von Langeoog zu fahren.
Am Sonntag konnten die Segler den Hafen um 10 Uhr verlassen. An diesem Tag ging es für die jungen Sportler nicht in das Seegatt, sondern sie segelten in Richtung Ostende der Insel Langeoog. Auch hier hatten die Segler Glück mit dem Wetter, Sonnenschein und guter Wind begleiteten sie bei ihrem Training. Nach einer weiteren Trainingseinheit ging es bei Hochwasser über das Wattenmeer zurück zum Hafen von Accumersiel. Die jungen Segler haben durch dieses Wochenende viele neue Erfahrungen gesammelt und bedankten sich herzlich bei den Vereinen von Accumersiel und Langeoog. Erstmalig dabei war auch eine 470er Crew; es zeigte sich, dass auch dieses Boot voll in das Konzept der Aufbauarbeit im Jollensegeln des Regionalverbandes passt. Die jüngsten internationalen Erfolge bei der WM zeigen, dass dieser Ansatz richtig ist. Auf der Internetseite www.segeljugend-weser-ems.de gibt es auch einen tollen Videoclip zu diesem schönen Wochenende.  

Siebo Willms

Großes Breitensporttraining mit Schatzsuche auf dem Kleinen Meer

Der Wassersportverein Emden und der Emder Segelverein hatten vom 17. bis 19. Mai zu einem Schnupper- und Umsteiger-Training in den Bootsklassen Opti, Teeny und 420er eingeladen. 25 junge Sportler/innen der Region nahmen dieses Angebot dankend an. Neben den Optis und 420ern sah man auch sechs Teenys auf dem Wasser, und so zeigte sich beim Spitraining oft ein buntes Bild auf der Hieve – wie das Kleine Meer auch genannt wird. Ziel des Landesseglerverbandes als Ausrichter war es, interessierte Jugendliche und Kinder für den Segelsport zu begeistern. Die beiden Trainer – Nele Marie Willms und Detlef Hillers – wurden tatkräftig von den Trainerassistenten des Regionalverbandes Weser-Ems unterstützt. Neben dem Einstieg ins Spisegeln wurden auch die ersten Trapezübungen gemacht. Insgesamt wurde das Ziel, erste Berührungsängste mit der jeweils neuen Bootsklasse zu nehmen, voll erreicht. Das war zum großen Teil ein Verdienst der jungen Trainerassistenten, die mit an Bord waren und einem dadurch das Gefühl der Sicherheit vermittelten. Neben den Zweihandbooten waren auch Optis mit auf dem Wasser, um noch Tipps für die Abschlussregatta zu bekommen. Für diese Boote begann das Training schon am Freitag.

Nele Marie Willms startete am Samstagmorgen mit den Teenys und 420ern, denn das Ziel war, dass alle Boote am Sonntag nach dem Training noch an der Schatzregatta teilnehmen konnten.
Diese Schatzsuche wird immer von Detlef Hillers organisiert und ist das Highlight des Wochenendes. Leider fiel zunächst das Sicherungsboot aus, und es musste kurzfristig für Ersatz gesorgt werden. Zum Glück war das kein Problem, da die Vereine untereinander kooperierten; spontan sprang der Segelwart des ESV – Sven Fischer – ein. Er holte die drei Trainerassistentinnen auf sein Motorboot und legte sich an die Luvbahnmarke. Die Sicherheit auf dem Wasser war gewährleistet und die Regatta konnte starten. Als erstes starteten die Teenys, da sie eine längere Bahn abzusegeln hatten, und dann konnten die Optis zeigen, was sie am Samstag gelernt hatten.

Das ganze Event war wieder ein voller Erfolg und an den steigenden Teilnehmerzahlen sieht man, dass der Segelsport in Ostfriesland immer populärer wird. Ferner zeigt sich, dass der Aufbau von jungen engagierten Trainern über die Schiene der Trainerassistenten langfristig zum Erfolg führt.

Greetsiel 2019 wieder ein voller Erfolg

Auch in diesem Jahr war der wunderschöne Hafen von Greetsiel Treffpunkt für fast 60 junge Segler der ostfriesischen Nordseeküste. Vom Segler-Verband Niedersachsen wurden im Rahmen eines Breitensporttrainings die Trainer Siebo Willms und Detlef Hillers an die Küste entsandt. Schnell zeichnete sich ab, dass die jungen Segler der A-Watt Gemeinschaft in diesem Jahr mehr wollten. Der Wunsch war, dass neben dem klassischen Opti als Jüngstenboot, auch der Focus auf das Zweimannboot Teeny gelegt würde. Der Verbandstrainer Siebo Willms vom Regionalverband Weser-Ems zog daraufhin die Boote der Förder- und Leistungsgruppe des Verbandes zusammen. Insgesamt waren an diesem Wochenende 15 Teenys und über 20 Optis im Einsatz. Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl schickte der Regionalverband die Trainerin Nele Willms zur Unterstützung hinzu. Sie wurde zusätzlich von erfahrenen Regattaseglern und ausgebildeten Trainerassistenten ihrer Trainingsgruppe unterstützt. Somit stand jedem Anfänger ein erfahrener Teenysegler zur Seite.
Gestartet wurde das Training schon am Freitag, da die Fährverbindung und die Gezeiten es so vorgaben. Nach Einteilung in die Gruppen Opti-Anfänger (Siebo Willms), Opti-Fortgeschrittene (Detlef Hillers) und Zweihandsegler (Nele Willms) ging es am Samstagmorgen gleich los. Mit 2 bis 3 Bft. und sommerlichen Temperaturen waren die Bedingungen ideal. Während die Opti-Anfänger im Hafenbereich das Segeln auf Kante mit Pinnenausleger trainierten, waren die Opti-Fortgeschrittenen mit Detlef Hillers im Vorhafen beim Regattatraining und Bootshandling. Die Zweihandsegler übten in Richtung Schleuse Trapezsegeln und Spi fahren. Der Abend endete mit einem riesen Badespaß und die drei Trainer setzten sich mit den Vereinstrainern der Inseln auf dem Vereinsschiff des Greetsieler Yachtclubs zum Trainermeeting zusammen.
Der Sonntag startete wie der Samstag. Da es sich aber abzeichnete, dass es ab Mittag sehr böig werden würde, brachen die Optis bei 5 Bft. das Training ab und fuhren zurück in den Hafen. Nun stand das gesamte Hafenbecken den Teenys  zur Verfügung. Die jungen Optisegler stellten sich auf die Brücke und schauten den Teenys zu, wie die Anfänger mit den erfahrenen Trainerassistenten die Boote übers Wasser jagten.
In der Abschlussrunde zeigten sich alle begeistert von dem Wochenende. Es konnte nicht nur Wissen an die jungen Segler vermittelt werden, auch die Trainer und Betreuer haben viel an Information mitgenommen. Das Fazit war, nächstes Jahr gerne wieder. Auf www.segeljugend-weser-ems.de und bei youtube gibt es übrigens den Videoclip Greetsieler Hafenflair.
Martin Hartmann (SVN Lehrwart)

“Wir holen die Jugend ins Boot” – das Motto im Sommercamp am Dümmer

Für den Seglernachwuchs stand in Hüde ein wahres Highlight auf dem Programm: Mehr als 40 Jugendliche aus niedersächsischen Segelvereinen waren laut einer Pressemitteilung eine Woche lang im Landesstützpunkt Segeln der Seglervereinigung Hüde (SVH) zu ihrem jährlichen Sailing Camp auf dem Dümmer zusammengekommen.
Das Sailing Camp unterscheidet sich von den üblichen Trainingswochenenden dadurch, dass es nicht nur um das Erlernen und Einüben harter Wettkampfpraxis für die nächste Regatta geht, sondern auch viel Spaß und Geselligkeit im Vordergrund des Ferien-Events für die Jugendlichen steht.
Das Ausprobieren neuer Bootsklassen für Jugendliche stand genauso auf dem Wochenprogramm des Camps wie Stand-up-Paddeling oder Match-Race sowie das Lösen von Teamaufgaben auf dem Wasser.
Der Landestrainer des Seglerverbandes Niedersachsen und Campleiter Tim Kirchhoff freute sich besonders, dass nicht nur jugendliche Leistungssegler den Weg zur SVH in das Sailing Camp gefunden hatten. Kirchhoff resümierte, dass solch ein Camp auch maximalen Spaß für solche Jungen und Mädchen aller Altersgruppen garantiert, die bisher wenig mit Segelsport in Berührung gekommen sind.
Getreu dem Motto “Wir holen die Jugend ins Boot” waren jugendliche Anfänger im Segeln in gleicher Weise wie junge Leistungssegler beim Sailing Camp dabei. Insbesondere in der Einsteiger-Bootsklasse OPTI standen auch die Vereinsboote der SVH während der Woche für die Kinder und Jugendlichen zur Verfügung, die bisher noch nicht mit einem eigenen Boot aufwarten können.
“Uns ist extrem wichtig, eine breite Basis für den Segelsport zu schaffen. Wir wollen Niedersachsen wieder zu einem der führenden Bundesländer im Segelsport machen”, unterstrich Tim Kirchhoff.
Wie es sich für ein Sommercamp gehört, übernachteten die Jugendlichen mit ihren fünf Trainern in eigenen Zelten auf dem Clubgelände der SVH, verpflegt durch Clubwirt Andreas Mattey.
“Vielleicht nimmt ja hier wieder die nächste Segelkarriere eines Champions oder Meisters ihren Ausgang”, hoffte Tim Kirchhoff. Möglich wäre es, zumal der aktuelle Weltmeister in der für Jugendliche besonders geeigneten Bootsklasse EUROPE – Fabian Kirchhoff (SVH) – sich unter den Trainern befand.

Die neue Generation der Trainer

16 Neue Trainerassistenten von der Ems bis zur Elbe Vom 10. bis zum 12. Mai 2019 fand zum zweiten Mal die Trainerassistentenausbildung am Zwischenahner Meer statt. Ausgerichtet wurde diese Maßnahme vom Seglerverband Niedersachsen und die  Gastgeber waren dabei die Jugendherberge Bad Zwischenahn und der Zwischenahner Segelklub, der mittlerweile Landesstützpunkt Segeln ist.

Gelungener Start in den Lehrgang

16 motivierte Segler, von der Elbe bis zur Ems, trafen sich im März in Bad Zwischenahn um gemeinsam den Trainerassistent zu machen.

Wettfahrtleiterlehrgang mit Prüfung zur nationalen Lizenz in Steinhude beim HYC

Von Freitag den 15.02 bis Sonntag den 17.02.2019 waren die nationalen Wettfahrtleiter von morgen zu Gast beim HYC.

Stefan Giesen, Detlev Spitczok und Stefan Ibold führten die Lehrgangsteilnehmer durch die umfangreiche Thematik. Für das leibliche Wohl sorgte Torsten Frick.

In angenehm konstruktivem Arbeitsklima gelang es den drei Referenten die motivierte Gruppe auf den Stand der Dinge zu bringen. Ausschreibungsinhalte, Ordnungsvorschriften, Bahnschemata, Policies, Organisation der Wettfahrten und Ergebniserfassung waren unter anderem die Lehrinhalte.

Teil 1 der Prüfung konnte bereits am Samstagnachmittag erledigt und zur Zweitkorrektur weiter geleitet werden. Am Sonntag folgte dann Teil 2.

Das alle Prüflinge bestanden haben, zeugt von einem gelungenen Konzept.

Wie schon der Lehrgang für die nationalen Schiedsrichter im November 2018, erwies sich auch hier die Zusammenarbeit von SVN und DSV für die nationalen Lizenzen als voller Erfolg und somit richtungsweisend.

Nur wenn die Lehrgänge auch in der Landesverantwortung organisiert und durchgeführt werden können, ist auf Sicht gewährleistet, dass eine ausreichende Anzahl nationaler Lizenzen vorhanden bleibt.

Erfolgreicher Trainerassistentenlehrgang

Der erste von zwei Trainerassistentenlehrgängen des SVN fand in diesem Jahr in Bad Zwischenahn statt. 15 motivierte Segler der Regionalverbandes Weser-Ems trafen sich schon am Freitag den 18 Februar in der JH direkt neben dem Zwischenahner Segelclub, um das ganze Wochenende lang am Theorielehrgang teilnehmen zu können.

Die Segelambitionen der Teilnehmer reichen vom Regattasegeln bis zum Langstreckensegeln in den Wattgebieten. So unterschiedlich wie die Ambitionen der Teilnehmer war auch ihr Wissenstand.

Neben Themen wie Recht und Haftung oder Gruppendynamik war immer wieder die Frage, was macht ein Trainerassistent überhaupt. In Gruppenarbeiten erarbeiteten sich die Teilnehmer viele der Fragen, die im Raum standen, selbst.

Es wurde aber nicht nur gesessen, sondern auch Sport gemacht und es ging an die frische Luft mit einem sehnsüchtigen Blick auf den See. Besonders der Blick auf den zugefrorenen See und das Ambiente im ZSK und der JH weckte die Vorfreude auf das Praxiswochenende im April.

Mit Bad Zwischenahn wurde ein idealer Ort für solche Lehrgänge im Bereich Weser-Ems gewählt, da JH und Verein direkt nebeneinander liegen.

Dieser Vorteil konnte vom 27. bis 29.  April für die Praxis genutzt werde. Am Freitagabend ging es bei herrlichem Sonnenschein schon für das Einsegeln aufs Wasser.

Für die Trainerassistentenausbildung standen zwei Optis, drei Teenys und drei 420er zur Verfügung. Neben dem Verbandstrainer des Regionalverbandes, Siebo Willms, war auch der Lehrwart des SVN, Martin Hartmann anwesend.

Nele Marie Willms übernahm als Teamerin nicht nur die Abnahme der Lehrproben an Land,

sondern als aktive Seglerin und Trainerin im Leistungssegeln auch die Lehrproben auf dem Wasser.

Die jungen Trainerassistenten konnten den Anfängern an Land schon auf dem Trockenen die Übungen zeigen und bei Bedarf Hilfestellung geben, um dann auf dem Wasser das Gelernte umzusetzen.

Hier zeigte sich der hohe Wissenstand der Teilnehmer und es war kein Problem den Anfängern auf dem Wasser ein Gefühl von Sicherheit zu vermitteln. Auch der Umgang und das Heranfahren an ein Segelteam mit dem Mobo stand auf dem Programm. Auch hier bewiesen die Teilnehmer das nötige Fingerspitzengefühl.

Am Sonntag zeigte sich, dass die Opti-, Teeny- und 420er-Anfänger viel gelernt haben. Vom Spisegeln bis zum sicheren Stehen im Trapez klappte schon alles.

Alle Teilnehmer waren mehr als zufrieden mit diesem tollen Wochenende, bei dem alles passte. Man kann davon ausgehen, dass viele in den nächsten Jahren auch den Trainer-C-Breitensportlehrgang besuchen werden. Ein großer Dank gilt dem ZSK für seine mehr als kameradschaftliche Unterstützung und die Bereitstellung der Boote und des Clubgeländes.

Siebo Wilms

Wettfahrtleiter und Schiedsrichter Seminar in Niedersachsen

Fortbildung für Wettfahrtoffizielle

Einmal mehr zeigten unsere Multiplikatoren Ulli Stich und Detlev Spitczok wie man trockenen Stoff mundgerecht serviert. Regeländerungen, Empfehlungen und Richtlinien für Wettfahrtleiter und Schiedsrichter mit nationalen Lizenzen war das Thema des diesjährigen Aufbauseminars am Dümmer im SCD Clubhaus. Zahlreiche Ehrenamtliche folgten dem Angebot und ließen sich auf den neuesten Stand bringen.

Bereits Mitte Februar begann die Ausbildungszeit mit einem Grundlehrgang für Wettfahrtleiter und Schiedsrichter, der in diesem Jahr mit einigen bestandenen Prüfungen im Bereich der regionalen Lizenzen aufwarten konnte. Rechtzeitig den Nachwuchs fördern, in das Regattageschehen einbinden und kontinuierlich fortbilden ist die Zielvorgabe. Nur so kann auch in Zukunft eine gute Qualität der Regattaveranstaltungen sichergestellt werden.

Mathias Jakobtorweihen