FD Breitensporttraining in Steinhude

Sensation: Platz 1, 2 und 3 bei IDJM der Laser 4.7

Was war denn das für ein Auftritt des Sailingteam Niedersachsen bei der Jugendmeisterschaft am Ammersee bei den Lasern 4.7 (jetzt Ilca 4) zum Saisonende?! Das komplette Siegertreppchen wurde eingenommen durch den neuen Jugendmeister Leon Senftleben (SVG), der Vizemeisterin Mirja (Mimi) Dohle (ebenfalls SVG) und Paul Ulrich (ZSK) auf dem Bronzerang – siehe Foto.

Es waren die typischen Leichtwindbedingungen (nie über 3 Windstärken) mit einigen Startverschiebungen, die den Teilnehmern/innen in fünf Qualiläufen und zwei Finaldurchgängen viel abverlangten. Am ersten Wettfahrttag wartete man ab 14.00 Uhr vergeblich auf Wind, am zweiten Tag ging es ab Mittag endlich mit drei ordentlichen Wettfahrten los. Sonntags konnte dann zunächst ein Rennen bei verkürzter Bahn und Winddrehern vom ausrichtenden Augsburger Segel-Club gesegelt werden, am Abend wiederholte sich die Szenerie. Am letzten Tag herrschte lange Nebel und der Wind war nicht in Sicht. Doch ab 15.00 Uhr setzte eine mäßige Brise ein, die für die beiden Finalläufe ausreichte.

Schließlich lag das niedersächsische Spitzentrio am Ende nur drei Punkte auseinander, aber beruhigende 13 Punkte vor dem Viertplatzierten. Mimi Dohle war schon früh mit einer Disqualifikation im ersten Lauf unter Druck, ging mit diesem Handicap aber souverän um und hatte vor dem letzten Finallauf die besten Titelchancen. Aber Leon liess mit einem Tagessieg nichts mehr anbrennen.

Mirja (Mimi) Dohle wurde gleichzeitig U16 Meisterin und Paul Ulrich U16 Vizemeister.

Insgesamt konnten sich alle Kadersegler/innen unter den TOP 20 von 59 Startern/innen platzieren.
Die weiteren Platzierungen:
Platz 7: Josephine Koep (SVBS)
Platz 11: Jule-Johanna Blank (ZSK)
Platz 16: Ricardo Gießler (WSCG)
Platz 17: Felix Bonhagen (ZSK)

Platz 20: Joana Luisa Pfingsten (YSTM)

Opti-/Teenycamps 2021 im SCD

Haubentaucher-Regatta in der SVH mit fast 150 Teilnehmern

Endlich wieder segeln, endlich wieder Regatta

Haubentaucher-Regatta in der SVH mit fast 150 Teilnehmern

Die Seglervereinigung Hüde e.V. hat in ihrem Landesstützpunkt Segeln Niedersachsen am Dümmer schon viele große Regatten erlebt. Bei der traditionellen Haubentaucher-Regatta am 12.+13.Juni 2021 mit fast 150 Teilnehmern in den Bootsklassen Opti A + B, Europe sowie Teeny haben jedoch ganz besondere Anforderungen an die Wettfahrtleitung, das Regattateam an Land und auf dem Wasser, an die Mannschaft aus der Clubhausbewirtung, an alle Vereinsmitglieder und nicht zuletzt an die teilnehmenden Seglerinnen und Segler bestanden. Um es vorweg zu nehmen, diese Anforderungen haben alle Beteiligten nicht nur mit Bravour bestanden, vielmehr ist der „Haubentaucher“ zu einem seglerischen Glanzstück geworden, wie es die Seglerjugend aus Niedersachsen und den benachbarten Bundesländern in Pandemiezeiten lange nicht mehr erlebt hat. Aber der Reihe nach:

Aufbauend auf dem Hygieneschutzkonzept des Seglerverbandes Niedersachsen mussten zunächst erweiterte Schutzmaßnahmen ausgearbeitet werden, damit die ansteckungsfreie Durchführung einer so großen Regatta einschließlich für die Beherbergung des großen Trosses an Begleitpersonal gewährleistet werden konnte. So wurde nicht nur ein eigenes Corona Testzentrum auf dem Clubgelände organisiert, da jeder Teilnehmer nach den amtlichen Corona-Vorgaben ein aktuelles negatives Testergebnis verpflichtend vorweisen musste. Die erforderlichen Abstandsregeln auf dem Wasser einzuhalten war natürlich kein Problem, aber an Land eine umso größere Herausforderung. Alle organisatorischen Maßnahmen von der Meldung zur Regatta bis zur Ergebnisbekanntgabe wurden ausschließlich online durchgeführt.

Die exakte Zuweisung von vordefinierten Womo-Stellplätzen bzw. für Wohnwagen/Zelte bereits bei der Zufahrt zum Clubgelände ließ von Anfang an ein Gefühl der Sicherheit bei allen Beteiligten aufkommen. Die Abstellplätze der Boote im Hafen waren in sog. Beaches streng eingeteilt. Das bei solchen Regatten in der SVH traditionelle Abendessen wurde durch Clubwirt Andreas Matthey und seiner Crew ausschließlich draußen unter einem offenen Großraumzelt als Essen-to-go ausgegeben.

Lediglich in Bezug auf die sanitären Anlagen hatte der Landkreis Diepholz der Veranstalterin im Vorfeld einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht. Neben den sanitären Anlagen in den Clubhaus und Haus 2 der SVH war eigens ein Großraumcontainer mit Duschen auf dem Clubgelände aufgestellt worden. So sollte die Nutzung der sanitären Anlagen jeweils nur durch eine Person aus Hygieneschutzgründen gewährleistet werden. Der Duschcontainer musste allerdings auf amtliche Anweisung geschlossen bleiben und durfte nicht benutzt werden.

In seiner kurzen Ansprache bei der Siegerehrung zeigte sich Uwe Fischer als 1. Vorsitzender der SVH nicht nur besonders zufrieden mit der Durchführung des Hygieneschutzkonzeptes. Fischer lobte alle Beteiligten für ihr umsichtiges und rücksichtsvolles Verhalten trotz der für eine so große Regatta begrenzten Fläche von Hafen und Clubgelände. Die für den Notfall organisierten Ausweichflächen der benachbarten Surfschule mussten nicht in Anspruch genommen werden.

Seglervereinigung Hüde e.V. Dümmer
Landesstützpunkt Segeln Niedersachsen

c/o Thomas Schrader
Pressesprecher/Jugendwart

Sailing Team Niedersachsen rockt das Finale !