Großes Breitensporttraining mit Schatzsuche auf dem Kleinen Meer

Der Wassersportverein Emden und der Emder Segelverein hatten vom 17. bis 19. Mai zu einem Schnupper- und Umsteiger-Training in den Bootsklassen Opti, Teeny und 420er eingeladen. 25 junge Sportler/innen der Region nahmen dieses Angebot dankend an. Neben den Optis und 420ern sah man auch sechs Teenys auf dem Wasser, und so zeigte sich beim Spitraining oft ein buntes Bild auf der Hieve – wie das Kleine Meer auch genannt wird. Ziel des Landesseglerverbandes als Ausrichter war es, interessierte Jugendliche und Kinder für den Segelsport zu begeistern. Die beiden Trainer – Nele Marie Willms und Detlef Hillers – wurden tatkräftig von den Trainerassistenten des Regionalverbandes Weser-Ems unterstützt. Neben dem Einstieg ins Spisegeln wurden auch die ersten Trapezübungen gemacht. Insgesamt wurde das Ziel, erste Berührungsängste mit der jeweils neuen Bootsklasse zu nehmen, voll erreicht. Das war zum großen Teil ein Verdienst der jungen Trainerassistenten, die mit an Bord waren und einem dadurch das Gefühl der Sicherheit vermittelten. Neben den Zweihandbooten waren auch Optis mit auf dem Wasser, um noch Tipps für die Abschlussregatta zu bekommen. Für diese Boote begann das Training schon am Freitag.

Nele Marie Willms startete am Samstagmorgen mit den Teenys und 420ern, denn das Ziel war, dass alle Boote am Sonntag nach dem Training noch an der Schatzregatta teilnehmen konnten.
Diese Schatzsuche wird immer von Detlef Hillers organisiert und ist das Highlight des Wochenendes. Leider fiel zunächst das Sicherungsboot aus, und es musste kurzfristig für Ersatz gesorgt werden. Zum Glück war das kein Problem, da die Vereine untereinander kooperierten; spontan sprang der Segelwart des ESV – Sven Fischer – ein. Er holte die drei Trainerassistentinnen auf sein Motorboot und legte sich an die Luvbahnmarke. Die Sicherheit auf dem Wasser war gewährleistet und die Regatta konnte starten. Als erstes starteten die Teenys, da sie eine längere Bahn abzusegeln hatten, und dann konnten die Optis zeigen, was sie am Samstag gelernt hatten.

Das ganze Event war wieder ein voller Erfolg und an den steigenden Teilnehmerzahlen sieht man, dass der Segelsport in Ostfriesland immer populärer wird. Ferner zeigt sich, dass der Aufbau von jungen engagierten Trainern über die Schiene der Trainerassistenten langfristig zum Erfolg führt.

Breitensport-Wochenende beim Wassersportverein Innerstetalsperre e.V

16 interessierte Segler meldeten sich zum Regatta-Training des Regionalverbandes Segeln Südniedersachsen (RVSSN) an. Das war ein langes Segelwochenende, die Segler standen schon am Freitagnachmittag bereit, um noch schnell für eine Runde Segeln aufs Wasser zu kommen. Sie empfingen mich bereits in ihrer Segelkleidung und die erste Frage war, ob ihr Boot richtig aufgebaut war. Schnell […]

Gardasee 2019 – Ein tolles Erlebnis

25 junge Segler aus Emden, Leer und von Langeoog trafen sich in den Osterferien mit dem Trainer Siebo Willms für ein Training am Gardasee. 12 Boote und 1 Motorboot wurden dafür über die Alpen mit nach Italien genommen.

RVSSN Gardaseetraining vom 9.-12.4.2019

Gleich in der ersten Woche der Osterferien ging es zum Saisonauftakt mit den 420ern aus Südniedersachsen für 4 Tage Training mit den 420ern auf den Gardasee. Wir nutzten das große, noch freie Wasser zum Rauskommen aus dem Winterschlaf und zum Reinkommen ins Segeln nach der Winterpause. Die Segler wollten ihr Bootsgefühl und Bootsspeed steigern. Auf […]

Umsteiger überzeugen in Travemünde auf der Ostsee

Das Sailingteam Weser Ems nahm an diesem Wochenende an der Landesjugendmeisterschaft Schleswig-Holstein teil. Ausrichter war der Lübecker Yacht Club, der auch jedes Jahr die Travemünder Woche, seit 129 Jahren, ausrichtet. In diesem Jahr war es aber für diese Profis eine Herausforderung, denn es hatten an die 200 Boote der verschiedenen Jugendklassen gemeldet.

Greetsieler Segelwochenende

In dieser Saison fand das gemeinschaftliche Training der A-Watt (Arbeitskreis Jugendsegeln im Niedersächsischen Wattenmeer) in dem bekannten Ostfriesischen Fischereiort Greetsiel statt. Ausrichter waren die Segelvereine Burkana Borkum (Zweihandboote)  und der Yachtclub Greetsiel ( Opti ).

Logistisch war es eine Herausforderung, denn ein Teil der Optis kam in Containern über den Seeweg, ein anderer Teil wurde einfach hinten an die Schiffe angehängt oder auf die Badeplattform gestellt. Die ganz erfahrenen jungen Segler segelten von Borkum oder Juist mit ihren Jollen rüber. Auf den ostfriesischen Inseln beginnen die Sommerferien aufgrund des Tourismus erst später und somit trafen die Segler mit ihren Trainern und Begleitern erst am Freitagnachmittag in Greetsiel ein.

Nachdem sich schon im Vorfeld abzeichnete, dass die beiden Trainer, die der SVN für diese Maßnahme bereitstellte, nicht ausreichen würde, entsandte der Regionalverband Weser-Ems mit der Leistungstrainerin Nele Marie Willms eine weitere erfahrene Trainerin nach Greetsiel.

Am Freitagabend gab es für alle Pizza, was die Pizzeria in Greetsiel an ihre Leistungsgrenze brachte.  Danach setzten sich die Trainer und Betreuer im Clubschiff des Greetsieler Yachtclubs zusammen, um das Wochenende zu planen. Über 60 segelbegeisterte Kinder und Jugendliche auf dem Wasser zu trainieren, ist schon eine Herausforderung. Es wurden drei Gruppen gebildet. Einmal die Zweihandgruppe mit 6 Teenys, drei Piraten und einer Conger geführt von Nele Marie Willms und die Opti-Fortgeschrittenen, dessen Training Detlef Hillers übernahm. Die größte Gruppen waren aber die Opti- Anfänger, die von Siebo Willms betreut und trainiert wurden.

Parallel zu diesem Trainingswochenende fand auch noch die Greetsieler Woche statt. So mancher junge Segler nutzte die Chance zwischen den Trainingseinheiten zu einem Abstecher zur Hafenpromenade, um dem Shantychor zu zuhören.

Nachdem die drei Gruppen ihre erste Trainingseinheit absolviert hatten, konnten sich die Trainer ein Bild vom Leistungsstand machen und die Übungen zielorientiert gestalten. Für die Anfänger wurden zwei Tonnen auf Halbwind ausgelegt um Achten zu fahren, damit sie das Wenden üben. Ziel war es auch, konsequent auf der Kante zu sitzen und mit Pinnenausleger zu fahren. Am Sonntag wurde der Kurs dann so gelegt, dass man eine lange Strecke Raumschot fahren konnte. Ziel hierbei war es, dass die jungen Segler das Schwert hochnahmen und das Boot ankippten und mit dem Pinnenausleger das Boot ruhig steuerten. Von Mal zu Mal trauten sie sich immer mehr sich rauszuhängen und zum Schluss hatten alle die Füße unter den Ausreitgurten. Jetzt verstanden sie dass es ohne Pinnenausleger nicht geht, wenn man richtig Optisegeln will.

Bei den fortgeschrittenen Optiseglern setzte Detlef Hillers den Focus auf Bootsgefühl, wie das Segeln im Stehen. Aus der Übung des Entenstarts sollten die jungen Sportler die Layline ersegeln, um das Gefühl für den Wind zu bekommen. Am Sonntag legte er dann den Schwerpunkt auf den Einstieg in das Regattasegeln. Hierfür wurden die Bahnmarken zum Olympischen Dreieck ausgelegt. Besonders schön anzusehen waren die beiden Holzoptis des

SV Langeoog. Am Ende der Trainingseinheit trauten sich alle jungen Segler, auf der Kante stehend den Opti auf dem Vorwindkurs zu segeln, was ein hohes Maß an Bootsgefühl erfordert.

Die Zweihandjollen trainierten am Samstag auf einem Up-and-Down-Kurs die Kreuz, mit dem Ziel maximale Höhe bei maximalem Speed zu fahren. Auf dem Vorwindkurs hieß es dann Spinnaker setzen und mit achterlichem Wind wieder runter zur Bahnmarke. Hier motivierte Nele  Willms die Teams Tempo zu machen und den Spi schnellstmöglich  zum Stehen zu bringen.

Am Sonntag stand dann bei dieser Gruppe auch das Bootshandling auf dem Programm. Zum Beispiel Segeln im Stehen genauso wie Rückwärtsfahren oder stehen im Wind und das Boot auf Position halten. Das ganze Wochenende war aber geprägt von dem roten Faden Bootstrimm. Egal ob Trimm an Land oder Trimm auf dem Wasser, es wurde permanent darauf geachtet, dass die Boote perfekt zum Wind abgestimmt waren.

Das Fazit aller Teilnehmer am Ende der Veranstaltung war, dass sie ganz viel Wissen mitnehmen konnten. Auch die Gespräche am Abend auf dem Clubschiff waren wichtig, weil hier die  Trainer der jungen Segler sich mit den Trainern des SVN austauschen konnten. So wurde hier mit dem Verbandstrainer des RVWE, Siebo Willms, die Planung für die nächsten Events in der Region auf den Weg gebracht.

Segler aus folgenden Vereinen nahmen an diesem Training des Segelverbandes Niedersachsen teil: Yachclub Harlesiel, Spiekerooger Segelclub, Burkana Borkum, Segelklub Juist, Segelverein Langeoog, Segelverein Leer, Wassersportverein Uphuser Meer, Emder Segelverein, Yachtclub Greetsiel, Wassersportverein Emden, Zwischenahner Segegklub,.

Für alle war es ein gelungenes Wochenende, da die Kinder und Jugendlichen viel Spaß auf dem Wasser und abends beim gemeinsamen Miteinander hatten und sich viel neues Wissen angeeignet haben. Für die Trainer des A-Watt und die angereisten Trainer des SVN bedeutet dieses Wochenende eine gestärkte Zusammenarbeit und ein weiterer Schritt für die Förderung der Jugendsegler im ostfriesischen Raum.

Siebo Willms

Trainingslager bei traumhaften Bedingungen

Am ersten Wochenende in den Sommerferien machten sich die Segler der Leistungsgruppe Weser-Ems auf den Weg zum YStM am Steinhuder Meer, um sich dort intensiv auf die Deutsche Meisterschaft Ende Juli vorzubereiten. Ein wichtiges Ziel war es, dass die jungen Segler sich auf dem größten niedersächsischen Binnensee zurechtfinden   und sich besondere Landmarken wie den Kalimanscharo einprägen konnten.

Das ist für Regattasegler immens wichtig, weil man so die sich drehenden Winde erkennen und für sich nutzen kann. Natürlich vermittelt es auch ein Gefühl der Sicherheit, wenn man sich auf einem Revier auskennt. Zusammen mit Seglern aus Berlin und vom Steinhuder Meer machten sich die ostfriesischen Segler am Samstag auf den Weg zum Wilhelmstein, einer alten Festungsinsel im Steinhuder Meer. Geführt wurde diese Trainingsgruppe von Nele Marie Willms einer Leistungstrainerin des Regionalverbandes Weser-Ems, die selbst erfolgreich Teeny gesegelt ist und viele Trainingslager und Regatten auf dem Steinhuder Meer absolviert hat.

Die Wind- und Wetterbedingungen waren ideal und die Windstärken nahmen kontinuierlich von Tag zu Tag zu. Auch die Windrichtung drehte von West nach Ost, so dass die Teams alle Facetten dieses Binnensees kennlernen konnten. Ein Trainingsziel war es auch, die jungen Teams daran zu gewöhnen was es heißt mehr als 5 Stunden auf dem Wasser zu sein und sportlich zu segeln. Bei der Langstreckenfahrt zum Wilhelmstein hieß es auf dem Hinweg Halb Wind unter Spinnaker, zurück Am Wind auf der Kreuz. Hier wurden die jungen Sportler richtig gefordert und es war ein Vorgeschmack auf die Deutsche Meisterschaft Ende Juli. An den Wettkampftagen werden die Segler 5 und mehr Stunden auf dem Wasser sein. Abends, nachdem die Boote weggepackt waren, konnten die Sportler noch ausgiebig das Steinhuder Meer zum Baden nutzen.

Ein großes Dankeschön geht auch an den Yachtclub Steinhuder Meer für seine große Gastfreundschaft und die tolle Bewirtung durch die Vereinsgastronomie. Alle Teilnehmer freuen sich auf die IJDüM beim YStM.

Vom Sailing Team Weser Ems nahmen folgende Segler an dem Training teil. Fenja Schoof ( WSU), Laura Eckert ( ESV), Anna Hillers (WVE), Eva Kromminga (SVL), Hannah Kromminga (SVL), Talea Willems (YCG) und Okka Barghoorn (WSV).

Siebo Willms

Breitensporttraining Zweihand am Kleinen Meer

Am Wochenende vom 19. und 20. Mai fand auf dem Kleinen Meer ein Umsteiger- und Fortgeschrittenentraining auf dem Teeny und 420er mit Nele Marie Willms statt. Einige Jugendliche hatten die Möglichkeit an diesem Wochenende in den 420er reinzuschnuppern, da sie nach der Deutschen Jüngstenmeisterschaft im Teeny in diesem Sommer umsteigen wollen. Paralell fand zeitgleich ein Breitensporttraining von Detlef Hillers mit den Optis statt und so konnten Optisegler auch schon einmal in das Teenysegeln reinschnuppern. Das entspricht voll dem Koopetraionsgedanken der am Klein Meer beheimateten Vereinen und zeigt das die intensive Zusammenarbeit unter den Vereinen Früchte trägt und die Segeljugend kontinuerlich wächst.

Samstagvormittag begann das Training mit dem Aufbauen der Boote und einer Sporteinheit, um die Fitness der Jugendlichen zu testen.Neben Dehneinheiten, wurden die Segler auch durch Kraftübungen mit ihrem eigenen Körper darauf vorbereitet, was es bedeutet, auf ein größeres Boot umzusteigen.

Samstagnachmittag war es dann nach einer kleinen Stärkung am Mittag soweit, dass die jungen Segler endlich auf das Wasser durften. In dieser Trainingseinheit ging es darum die Segler durch einzelne Bewegungsabläufe an die Rollwende zu führen, um diese Abläufe dann zu einer kompletten Rollwende zusammenzusetzen.

Sonntag begann das Training wieder mit einer leichten Sporteinheit. Darauf folgte ein Matchracetraining, um sowohl die Teenys, als auch die 420er auf einen Zweikampf in einer Wettfahrt vorzubereiten. Die jungen Talente zeigten dabei sehr viel Kampfgeist und Ehrgeiz, um das jeweils andere Team zu besiegen. Abgerundet wurde das Training mit der Schatzregatta am Sonntagnachmittag, bei der sowohl Teenys, als auch 420er ihr gelerntes Können beweisen konnten. Bei der Abschlussrunde wurden noch einmal Tipps und Tricks für die bevorstehenden Regatten ausgetauscht und betont, wie sich die Segler sportlich darauf vorbereiten können. Es war somit alles in allem ein sehr gelungenes Trainingswochenende mit zufriedenen und glücklichen Seglern.

Siebo Willms

Ab durch die Mitte

Jugendfördertrainingslagers der BIC Board-Klasse in Hüde

Unter der Leitung von Leon Delle, Profi-Windsufer aus Kiel und Jan Wöhning, Windsurfing Club Dümmer See fand Anfang Mai auf der Surfeinsatzstelle in Hüde das Jugendfördertrainingslager statt. Das Ziel: Die Vorbereitung auf den Norddeutschen Windsurf Jugend Cup vom 01. – 03.06.2018, der während der Internationalen Deutschen Meisterschaft im Windsurfen in Hüde ausgetragen wird. Die Teilnehmer: Die Surf-Jugend des Windsurfing Clubs Dümmer See, Benedikt Breulmann, Cara Dahlkötter-Martinez, Louisa Moldenhauer, Vinzenz Halbsguth, Nils Wenzel und Eike Drawe.

Bei sommerlichen Temperaturen und nordöstlichen Winden trainierten sie auf dem Dümmer See alles, was schnell macht. Zum Beispiel „Pumptechniken“, um auch durch Windlöcher schnell hindurch zugleiten oder den Wind von Böen optimal zu nutzen. Hinter sich hatten sie zu diesem Zeitpunkt bereits ein allmorgendliches Jogging- und Fitness Programm und ein kräftiges Frühstück. Video-Analyse und Theorieeinheiten ergänzten das viertägige Programm auf dem Wasser. Am Sonntag stand abschließend Regatta-Simulation auf dem ausgefeilten Trainingsplan von Leon Delle. Der in den letzten Tagen intensiv trainierte „Z-Kurs“ sowie die mittige Belastung des Surf-Boards konnten im Regattamodus angewandt werden. Anschließend waren sich alle einig: Wir haben so viel gelernt und sind top vorbereitet. Aufgrund der guten Resonanz ist ein weiteres Trainingslager im Herbst ins Auge gefasst, außerdem hat Jan Wöhning für seine Schützlinge einige Regatta-Teilnahmen in den kommenden Sommermonaten geplant. Das Team ist bereit zum Kampf um gute Platzierungen, ready to win, so seine Bilanz.

Die Maßnahmen wurde durch die Seglerjugend Niedersachsen im Rahmen der regionalen Breitensportförderung unterstützt.

Opti-Training an der Ostsee

Bereits zum zweiten Mal fand vom 28.04.2018 bis zum 01.05.2018 das Trainingslager unserer Opti-Kinder an der Ostsee statt. Ausrichter waren der Segler-Verein Braunschweig (SVBV) zusammen mit dem Segler-Verein Mardorf (SCM). Wie im letzten Jahr hat Patrick Böhmer mit seinem Team vom Segelsport-Grönwohld ein perfektes Training geboten. Das Team stand in allen Fragen rund ums Segeln zur Verfügung. Selbst die Eltern und Betreuer konnten, wie schon im letzten Jahr, Segelboote, Katamarane, Windsurfbretter und SUP ausleihen oder wahlweise Kurse belegen.

Insgesamt waren 13 Optimisten aus den Seglevereinen WYCA, ScMa und SVBS sowie ein 420er am Start. Besonders gefreut hat uns, dass das Training vereinsübergreifend stattfand. Die Kinder wurden in zwei leistungsorientierte Gruppen geteilt. Es gab eine Regattagruppe und eine Gruppe für fortgeschrittene Anfänger. Sie wurden während der jeweils morgens und nachmittags stattfindenden Trainings durch Trainer und Motorboote betreut. Neben dem Starten, der richtigen Sitzposition im Boot und dem rückwärts Segeln standen auch theoretische Grundlagen und viele wertvolle Tipps im Vordergrund. So haben die Trainer mit den Kindern jeden Boots- und Segeltrimm an Land noch einmal akribisch geprüft und letzte Optimierungen vorgenommen, bevor es aufs Wasser ging. Ganz besonders beliebt war bei den Kindern auch in diesem Jahr das Probesegeln auf den Catsys, den Kinderkatameranen.

Leider hat das Wetter dieses Jahr die hohen Erwartungen aus dem letzten Jahr nicht ganz erfüllen können. Bei Temperaturen um 10°C Luft und 8°C Wasser sowie häufigen Regenschauern wurden Kinder und Eltern daran erinnert, dass Segeln in unseren Breitengraden eben ein Natursport ist, der eine entsprechende Kleidung benötigt. Dick eingepackt in Trockenanzug mit Neoprenschuhen und Socken, Mützen, Handschuhen (teilweise auch 2 Paar übereinander – wir haben gelernt, dass Gartenhandschuhe nicht nur zum Rosenschneiden gemacht sind!) hatten die Kinder trotzdem eine Menge Spaß. Und ganz nebenbei haben die Kinder gelernt, dass die Orientierung bei plötzlichem Seenebel und das Einfädeln des Ruderblatts bei mäßigem Wellengang doch etwas schwieriger ist als auf unseren niedersächsischen Seen.

Wie im letzten Jahr haben die Kinder mit den Trainern gemeinsam Mittag gegessen und hatten zwischen Training genügend Zeit sich auf dem Spielplatz des Campingplatzes auszutoben. Nach heißer Dusche gab es wie auch im letzten Jahr einen gemeinsamen Grillabend bei dem die Erfahrungen des Tages ausgetauscht werden konnten und Eltern und Kinder schon wieder die Planungen für die nächste Saison diskutiert haben.