Training bei Winterwind

Regattaergebnisse 2021 im Rückblick

Sensation: Platz 1, 2 und 3 bei IDJM der Laser 4.7

Was war denn das für ein Auftritt des Sailingteam Niedersachsen bei der Jugendmeisterschaft am Ammersee bei den Lasern 4.7 (jetzt Ilca 4) zum Saisonende?! Das komplette Siegertreppchen wurde eingenommen durch den neuen Jugendmeister Leon Senftleben (SVG), der Vizemeisterin Mirja (Mimi) Dohle (ebenfalls SVG) und Paul Ulrich (ZSK) auf dem Bronzerang – siehe Foto.

Es waren die typischen Leichtwindbedingungen (nie über 3 Windstärken) mit einigen Startverschiebungen, die den Teilnehmern/innen in fünf Qualiläufen und zwei Finaldurchgängen viel abverlangten. Am ersten Wettfahrttag wartete man ab 14.00 Uhr vergeblich auf Wind, am zweiten Tag ging es ab Mittag endlich mit drei ordentlichen Wettfahrten los. Sonntags konnte dann zunächst ein Rennen bei verkürzter Bahn und Winddrehern vom ausrichtenden Augsburger Segel-Club gesegelt werden, am Abend wiederholte sich die Szenerie. Am letzten Tag herrschte lange Nebel und der Wind war nicht in Sicht. Doch ab 15.00 Uhr setzte eine mäßige Brise ein, die für die beiden Finalläufe ausreichte.

Schließlich lag das niedersächsische Spitzentrio am Ende nur drei Punkte auseinander, aber beruhigende 13 Punkte vor dem Viertplatzierten. Mimi Dohle war schon früh mit einer Disqualifikation im ersten Lauf unter Druck, ging mit diesem Handicap aber souverän um und hatte vor dem letzten Finallauf die besten Titelchancen. Aber Leon liess mit einem Tagessieg nichts mehr anbrennen.

Mirja (Mimi) Dohle wurde gleichzeitig U16 Meisterin und Paul Ulrich U16 Vizemeister.

Insgesamt konnten sich alle Kadersegler/innen unter den TOP 20 von 59 Startern/innen platzieren.
Die weiteren Platzierungen:
Platz 7: Josephine Koep (SVBS)
Platz 11: Jule-Johanna Blank (ZSK)
Platz 16: Ricardo Gießler (WSCG)
Platz 17: Felix Bonhagen (ZSK)

Platz 20: Joana Luisa Pfingsten (YSTM)

Wiro Intercup in Warnemünde

Zwei 420er Teams qualifizieren sich für WM und JEM in Italien

Fast sechzig 420er aus ganz Deutschland trafen sich Mitte Juni in Torbole am Gardasee zum Lupo-Cup, der letzten Gelegenheit sich für die JEM bzw. WM 2021 zu qualifizieren.
Der traumhaft schön gelegene Club Circolo Vela Torbole (CVT) war ein toller Gastgeber und sein Regattateam konnte bei schönstem Sonnenschein (25-30°C) und typisch wechselnden Gardaseewinden pro Tag drei Wettfahrten ausrichten, davon neun Läufe bei Ora (12-23kn) und drei bei Vento (15-26kn).

Der Niedersachsenkader war mit drei Mannschaften und Trainerin Annika Bochmann angereist, die Anspannung war für die 6 Seglerinnen hoch, nachdem 2020 die kombinierte JEM/WM in San Remo für vier qualifizierte Teams des Kaders durch die Corona-Pandemie ausgefallen war.

Bis zum Ende blieb es für Juliane Adelssen/Marie Halle (GER 56733/NRV/SVH) spannend. Sie fuhren sich, beim Versuch aggressiver zu starten einen BFD im neunten Rennen ein und wurden im letzten Lauf trotz Kringel und ausgefülltem Kringelprotokoll disqualifiziert. Ihr 28. Gesamtplatz reichte aber, um sich für die WM vom 2.-10.Juli in San Remo/Italien zu qualifizieren.

Auch Muriel Hecht/Lara Eckebrecht (GER 55363/SVG) legten eine durchwachsene Serie hin und zehrten von den vorangegangenen Ausscheidungen, in denen sie die nötigen Punkte für die Quali zur JEM vom 24.-31.Juli 2021 am Golfo di Gaeta/Italien bereits ersegeln konnten.

Als dritte Mannschaft sammelte das Umsteigerteam Emma Ulrich/Lina Wilkens (ZSK) wertvolle Erfahrungen und machten deutliche Fortschritte.

Wir gratulieren den beiden qualifizierten Teams und wünschen viel Erfolg und Spaß. Vielen Dank noch einmal an die gute Betreuung durch Trainerin Annika Bochmann. Wir glauben, Du mußtest mehr als nur einmal unsere – und vermutlich auch Deine – Nerven beruhigen.

Juliane Adelssen/Marie Halle erreichten später Platz 40 bei der Frauen WM,

Muriel Hecht/Lara Eckebrecht wurden 89. bei der JEM.