Wettfahrtleiterlehrgang mit Prüfung zur nationalen Lizenz in Steinhude beim HYC

Von Freitag den 15.02 bis Sonntag den 17.02.2019 waren die nationalen Wettfahrtleiter von morgen zu Gast beim HYC.

Stefan Giesen, Detlev Spitczok und Stefan Ibold führten die Lehrgangsteilnehmer durch die umfangreiche Thematik. Für das leibliche Wohl sorgte Torsten Frick.

In angenehm konstruktivem Arbeitsklima gelang es den drei Referenten die motivierte Gruppe auf den Stand der Dinge zu bringen. Ausschreibungsinhalte, Ordnungsvorschriften, Bahnschemata, Policies, Organisation der Wettfahrten und Ergebniserfassung waren unter anderem die Lehrinhalte.

Teil 1 der Prüfung konnte bereits am Samstagnachmittag erledigt und zur Zweitkorrektur weiter geleitet werden. Am Sonntag folgte dann Teil 2.

Das alle Prüflinge bestanden haben, zeugt von einem gelungenen Konzept.

Wie schon der Lehrgang für die nationalen Schiedsrichter im November 2018, erwies sich auch hier die Zusammenarbeit von SVN und DSV für die nationalen Lizenzen als voller Erfolg und somit richtungsweisend.

Nur wenn die Lehrgänge auch in der Landesverantwortung organisiert und durchgeführt werden können, ist auf Sicht gewährleistet, dass eine ausreichende Anzahl nationaler Lizenzen vorhanden bleibt.

Umsteiger überzeugen in Travemünde auf der Ostsee

Das Sailingteam Weser Ems nahm an diesem Wochenende an der Landesjugendmeisterschaft Schleswig-Holstein teil. Ausrichter war der Lübecker Yacht Club, der auch jedes Jahr die Travemünder Woche, seit 129 Jahren, ausrichtet. In diesem Jahr war es aber für diese Profis eine Herausforderung, denn es hatten an die 200 Boote der verschiedenen Jugendklassen gemeldet.

Gelungener Umsteigerlehrgang in die Zweihandboote

Vom 08.09 auf den 09.09.2018 fand auf dem Zwischenahner Meer, beim ZSK, ein Umsteigerlehrgang auf den Teeny oder die 420er statt. Nach den Sommerferien steigen oftmals Segler aus Altersgründen oder aufgrund ihrer Größe in eine der nachfolgenden Bootsklasse um. Weiterlesen

Jugend-Regatta im Borkumer Schutzhafen

18. A-Watt-Jugendsegelwochenende auf Borkum

Vom 24. bis 26. August lud der Wassersportverein Burkana e.V. nach 5 Jahren wieder zum großen Regattawochenende des Arbeitskreises zur Förderung des Jugendsegelns im Niedersächsischen Wattenmeer (A-Watt) ein.

Nach der düsteren Wetterprognose zum Wochenende mussten die großen Jugendgruppen vom SSC Spiekeroog, SV Norderney und SK Juist leider schweren Herzens kurzfristig absagen. Der SV Langeoog, der YC Norden und der YC Greetsiel haben die Anreise gewagt.

12 Kinder in der Jüngstenjolle „Optimist“ und 15 Jugendliche in den Jollen sind an den Start gegangen. Die Wetterlage machte es erforderlich, auch die Regattastrecke der Jollen aus dem Wattenmeer in den geräumigen Hafen zu verlagern. Ein paar Schikanen sorgten dort für einen erhöhten Schwierigkeitsgrad. Es konnten in allen Gruppen jeweils drei Wettfahrten durchgeführt werden.

Die Jollensegler haben die Herausforderung mit den Regenböen bis 7 Beaufort sichtlich genossen. Die Kleinen in ihren „Optis“ wurden mit den Wetterveränderungen kalt erwischt, haben die Situationen aber bestens gemeistert. Alle Teilnehmer konnten sich, auch nach Kenterungen, selbständig helfen, so dass die bereitstehenden Seenotretter nicht eingreifen mussten.

Der Wassersportverein Burkana konnte die Veranstaltung erfolgreich durchführen. Die großartige Planung und Unterstützung durch Vereinsmitglieder und Eltern sorgte für ein gelungenes Miteinander und einen reibungslosen Ablauf. Ein großer Dank geht an die Sponsoren, die diese Veranstaltung auf Borkum schon zum zweiten Mal großzügig unterstützt haben.

Sieger wurden in den einzelnen Gruppen:

Optimisten (Mädchen): 1. Edda Hosemann, WSV Burkana, 2. Fritzi Jürges YC Greetsiel, 3. Anne Wybrands, YC Greetsiel

Optimisten (Jungen): 1. Jarik Oldenburg, WSV Burkana, 2. Joris Nolte, WSV Burkana, 3.Thorge Münzing, WSV Burkana

Optimisten (Könner): 1. Julien Ulfers, YC Greetsiel, 2. Geske Bents, SV Langeoog, 3. Finja Bents, SV Langeoog

Teeny: 1. Rasmus Thorenmeier/Jan Niklas Müller, WSV Burkana 2. Till Miska/Ansgar Plewe, WSV Burkana

Jollen (langsam):
1. Talea Willms/Jan-Dirk Sanders/Fee Gruchow, YC Greetsiel,
2. Torben Jütting/Valentin Haupt, WSV Burkana

Jollen (schnell):
1. Noah von Stuckrad, Franka Steffes-enn, WSV Burkana
2. Lennert Grimm/Philipp Lüder, YC Norden
3. Ole Poppinga/Nick Düwel, YC Greetsiel/WSV Burkana

Bundesverdienstkreuz für „Jonny“ Janssen

Eine große Ehre für Johann „Jonny“ Janssen: Aus den Händen vom Wilhelmshavener Oberbürgermeister Andreas Wagner erhielt er Ende Mai das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland – in Kurzform auch Bundesverdienstkreuz genannt.  Ausgezeichnet wurde Jonny Janßen für seine Verdienste für den Segelsport. Zur Ordenverleihung sprach unter anderem Katrin Adloff, Mitglied des Seglerrates in Deutschen Segler Verband und 2. Vorsitzende des Segler Verbandes Niedersachsen. Ihre Rede drucken wir an dieser Stelle ab:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

verehrte Gäste, liebe Familie Janssen, lieber Jonny, herzlichen Dank für Deine Einladung zu diesem großartigen und besonderen Ereignis. Herzlichen Dank auch dafür, dass wir alle und ich persönlich, an Deiner Aushändigung des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland teilhaben dürfen.

Als 2. Vorsitzende des Segler – Verband Niedersachsen e.V. und Mitglied des Seglerrates des Deutschen Segler Verband e.V. überbringe ich Dir, sowohl von beiden Verbänden als auch von mir persönlich, die herzlichsten Glückwünsche dazu. Das Bundesverdienstkreuz – Wahnsinn! Ich, als doch noch junge Vertreterin unserer Gesellschaft, schaue auf zu Menschen, welchen diese Ehre zu teil wird.

Wer bekommt diese Auszeichnung? Es sind Bundespräsidenten, Politiker, klar, Mäzene, Wohltäter, Schauspieler, eben besondere Menschen und herausragende Persönlichkeiten. Aber wer gehört zu diesen besonderen Menschen? Ehrenamtlich tätige Menschen, Funktionäre, Sportfunktionäre. Die Liste, seit der erstmaligen Verleihung im Jahre 1951, verzeichnet bedeutungsvolle Namen! Eine Liste, in welche Du Dich, lieber Jonny, nun einreihen wirst. Es gibt in dieser Liste einen Namensvetter von Dir: Johann Janßen – ehemaliger Oberbürgermeister Wilhelmshavens, welcher die Auszeichnung im Jahre 1970 bekam!

Doch welche Namen fallen noch auf? Einen kennen die Segler unter uns: Karl-Heiz Schade, ebenfalls aus Niedersachsen und Sportfunktionär, ehemals Vorstandsmitglied und heute noch im Ältestenrat des Segler-Verband Niedersachsen e.V.. Nun können wir sagen, wir fühlen uns schon etwas heimischer in diesem Kreis. Und ich habe die Ehre, für Dich und über Dich ein paar Worte sprechen zu dürfen! Auch dafür meinen Dank an Dich!

Wer ist dieser Johann Janssen? Wir Segler kennen ihn nur unter Jonny, immer lächelnd, munter, strahlend und für die Segler an der Küste Niedersachsens engagiert. Mit Jonny kann man gut und sachlich diskutieren und streitbare Worte wechseln und dabei zollt Jonny dem Gegenüber, unabhängig des Standpunktes, immer hohen Respekt und er verliert hierbei niemals das Ziel aus den Augen! Das Ergebnis für die niedersächsischen Wassersportler hat immer einen hohen Stellenwert bei ihm! Was hat diesen Jonny zu diesem besonderen Menschen gemacht? Über 40 Jahre engagiert er sich in ehrenamtlicher Tätigkeit. Als Verwaltungsangestellter im Wilhelmshavener Krankenhaus hat ihn 1968 Dr. Scherz das erste Mal zum Segeln mitgenommen, auf einer 16m Stahlyacht. Jonny hat sogar beim Ausbau der Segelyacht mitgeholfen. Nach mehreren Jahren des Mitsegelns hat sich Jonny 1974 die erste eigene Jolle gekauft und ist in den Jade-Yacht-Club hier in Wilhelmshaven eingetreten. Zwei Jahre später investierte Jonny in einen 10m van de Stadt – Langkieler, segelte mit seiner Familie!

Nach einer ehrenamtlichen Tätigkeit als Schriftwart in einem Fußballverein folgte 1977 im Jade-Yacht-Club die Vorstandsfunktion als 2. Vorsitzender und ab 1978 bis heute die ehrenamtliche Vorstandsarbeit als 1. Vorsitzender! Unglaubliche vierzig Jahre lang! Und was noch?

10 Jahre war Jonny von 1997 bis 2007 Reviervertreter Jade im Regionalverband des Bezirkssportbund Weser – Ems. Seit 1998 ist Jonny als Nachfolger von Hans-Georg Kurnol und Paul Bömack Vorsitzender des Regionalverbandes Weser – Ems im Segler – Verband Niedersachsen. Dieser wurde damals noch Fachverband Segeln im Bezirkssportbund Weser – Ems genannt, mit seinen 6 Revieren – Weser, Jade, Ostfriesische Küste, obere und unterer Ems, sowie das Binnenland mit seinen Seen Großes Meer und Zwischenahner Meer.

Jonny hat seine Reviere im Griff, weiß ganz genau was wo von statten geht. Die Reviervertreter sind gut ausgesucht und der Zusammenhalt hier in Weser – Ems ist außergewöhnlich gut. Im Bereich des Breitensports ist diese Region eine der aktivsten auf den tollen Revieren, dem Wattenmeer umgeben von der vielfältigen Natur. Im Verhältnis zu ganz Niedersachsen sind hier zahlenmäßig die meisten Wassersportler unterwegs.

Was gehört dazu, als ehrenamtlicher Vorsitzender des Regionalverbandes erfolgreich zu sein? Beispielsweise die Organisation von Breitensporttrainings für junge Segler. Deren seglerische Ausbildung hat Jonny hier in Weser – Ems vielfältig unterstützt und etabliert. Die Schaffung und Pflege der Befahrensregelung für das Wattenmeer, dieses Thema hat Jonny jahrelang mit geprägt und im Sinne der Segler beeinflusst! Fragen des Umweltschutzes stehen immer wieder an erster Stelle der Tagesordnung!

Alle zwei Jahre werden die Verträge zur kostenlosen Benutzung des Ems-Jade-Kanals angepasst. Eine Tätigkeit, bei der für alle Wassersportler, nicht nur für die Segler, die Interessen von rund 50 Verbänden, Vereinen, Städten und Gemeinden unter „einen Hut“ mit dem Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz gebracht werden müssen. Beim Wasser- und Schifffahrtsamt stehen immer wieder Gesprächstermine in Emden, Wilhelmshaven und Bremen auf dem Programm, um zu klären, wie z.B. der Masterplan an der Ems umgesetzt werden kann oder das Problem der Verschlickung mit allen Folgeproblemen in den Griff zu bekommen ist. Alles zur Sicherung unseres Wassersports!

Über 15 Jahre organisierte Jonny hier in Wilhelmshaven den Seglerball aller Seglervereine für 250 – 400 Gäste, warb Sponsorengelder ein, beschaffte Tombola Preise und vieles mehr was dazu gehört. Ich bin mir sicher, dies war nur ein kleiner Teil der ehrenamtlichen Arbeit, die Jonny stets mit Freude angegangen ist und nur so kann über eine solch lange Zeit eine erfolgreiche ehrenamtliche Arbeit umsetzten werden.

Hier, glaube ich, ist auch ein Dank an Elke, Jonny´s Frau, und seine Kinder, nicht zu vergessen. Sie haben Jonny stets in seiner ehrenamtlichen Arbeit unterstützt und ihm den Rücken frei gehalten. Sein Einsatz für seine Kinder war für Ihn immer eine Selbstverständlichkeit. Dies zeichnet Dich, lieber Jonny, als besonderen Menschen aus, der das Bundesverdienstkreuz wirklich verdient hat. Wir alle und alle Segler in Niedersachsen sind stolz, Dich in unserem Kreis zu haben.

Der Segler-Verein Stade beim ersten Spieltag der 2. Segel-Bundesliga

Der erste Spieltag der Deutschen Segel-Bundesliga ist am vergangenen Wochenende in Prien am Chiemsee gelaufen. Mit dabei war auch ein Team aus Niedersachsen. Der Segler-Verein Stade vertritt uns in dieser Saison als einziger niedersächsischer Verein in der Liga. Die Stader waren, nach knapp verpasster Qualifikation im Oktober in Glücksburg, durch das Ausscheiden des Kieler Yacht Clubs in die 2. Segel-Bundesliga aufgestiegen. Schnell wurde ein Team zusammengestellt, Unterstützer im Verein gesucht und die ersten Trainings auf Alster und Elbe absolviert. Das junge Team, das vom SVN Jugendobmann Sebastian Röske geleitet wird, hat ihre Eindrücke vom ersten Event in einem kurzen Bericht zusammengefasst:

Der erste Spieltag ist in den Büchern! Donnerstagvormittag machten sich Sebastian, Nils, Steffen und Magnus von Stade bzw. Hamburg und Wolfenbüttel aus mit einem Auto von STADAC auf den 950km langen Weg nach Prien. Am Freitagmorgen ging es am Chiemsee um 11 Uhr bei 0 Grad, Schneeregen und Wind zwischen 6 und 10 Knoten in die ersten Rennen. Unter diesen Bedingungen brauchten wir ein wenig um unseren Rhythmus zu finden und belegten im ersten Rennen den 5. Platz. In den darauffolgenden Rennen kamen wir dann langsam in den Spieltag und konnten mit den Plätzen 2, 4, 3 und 2 gut in unsere Saison starten und übernachteten auf dem 7. Platz der Tabelle.

Mit Sonnenschein, etwas weniger Wind, deutlich angenehmeren Temperaturen und einem traumhaften Panorama mit den Alpen im Hintergrund fängt der Samstag gut für uns an. Mit einem 3. Platz und einem Tagessieg starteten wir gut in den Tag, konnten diese Leistung jedoch in den beiden anderen Rennen des Tages nicht mehr ganz abrufen, mussten uns mit zwei 4. Plätzen zufrieden stellen und verschlechterten uns in der Tabelle um einen Platz.

Am Sonntag und dem letzten Tag starteten wir leider unkonzentriert in die ersten Rennen und machten einige Fehler, welche auf dem hohen Niveau mit den Platzierungen 4, 6 und 5 rigoros bestraft wurden. In den letzten 3 Rennen des Spieltages konnten wir uns jedoch wieder fangen und mit zwei 3. Plätzen sowie einem Tagessieg das Event auf dem 10. Platz abschließen.

Als ein Neueinsteiger in der 2. Bundesliga und bester Aufsteiger blicken wir auf drei sehr lehrreiche Tage mit abwechslungsreichen Rennen am Chiemsee zurück. Deutlich ist geworden, dass das Niveau in der 2. Segelbundesliga deutlich höher als in der Qualifikation ist und jede Unaufmerksamkeit und jeder kleine Fehler direkt bestraft wird. Weiter geht es bei uns mit dem Training und der Vorbereitung für den 2. Spieltag in Lindau am Bodensee, wo wir vom 25. bis 27. Mai wieder angreifen wollen! Dort erwarten uns wahrscheinlich ebenfalls leichte Winde, die uns am Chiemsee immer wieder Probleme bereiteten. Daher müssen wir an unserem Leichtwind-Trimm weiter arbeiten, sofern es die Trainingsbedingungen in den nächsten Wochen erlauben.

Vielen Dank an dieser Stelle an unsere Vereinsmitglieder, die Stadtwerke Stade, STADAC, die Volksbank Stade-Cuxhaven, die Kreissparkasse Stade sowie Atlantic OIL für die Unterstützung unseres Projektes!

Infos zum Team: https://bundesliga.seglerverein-stade.de/wp/

Saisonauftakt für die J70 bei der Spi Quest

Der Startschuss für das Segeljahr 2016 ist auch für die Einheitsklasse J70 gefallen: Mit dabei beim Saisonauftakt “Spi Ouest in La Trinité-sur-mer” die niedersächsische Crew GER 797. Sie berichtet von der Regatta aus Frankreich.

Über das lange Osterwochenende (25.03 bis 28.03.2016) fand in La Trinitésurmer die internationale Regatta Spi Ouest statt. Bei diesem Event kamen aus den unterschiedlichsten Klassen Teams aus ganz Europa zusammen, um die neue Saison 2016 zu beginnen. Die Klasse J70 war mit 19 Booten aus vier Nationen vertreten.

Wir reisten mit unserer Crew bestehend aus Gordon Nickel (Steuermann, SVW, SVC, TO),Sebastian Röske (Genacker Trimmer, SVW, SVSt), Nils Merten Färber (Fock Trimmer, SVW) und Nick Schlomka (Vorschiff, SVW, TSVS) am Donnerstag an. Am Freitag fiel um 12 Uhr der erste Startschuss der Regattaserie. Bei Traumbedingungen, das heißt 3 – 4 Beaufort Wind und Sonnenschein, schien es ein super Event zu werden. In der ersten Wettfahrt konnten wir uns gut am Start behaupten und auch die Geschwindigkeit am Wind passte zur starken Konkurrenz. Auf dem Vorwindkurs allerdings konnten die erfahrenen Crews die Bedingungen besser nutzen. Wir stellten uns jedoch schnell darauf ein und so beendeten wir das erste Rennen mit einem soliden 7. Platz.

In der zweiten Wettfahrt des Tages verlief es ähnlich, jedoch hatten wir auf der ersten Kreuz die falsche Seite erwischt und landeten nach einer guten Aufholjagd auf einem 9. Platz. In der dritten und letzten Wettfahrt des Tages haben wir nochmal alles gegeben. Es wurde vorher eine genaue Großraumtaktik festgelegt und sich gegenseitig zur vollen Konzentration motiviert. Der Start lief gut, die Taktik stellte sich als richtig heraus und so kamen wir als drittes Boot an der Luv Tonne an. Auf dem ersten Vorwindkurs konnten wir durch eine gut gesetzte Halse auf den zweiten Platz vorrutschen. Die anschließende Kreuz lief gut, aber ein Gegner zog vorbei. Das Resultat war wieder ein dritter Platz an der Luv Tonne. Auf dem letzten Vorwindkurs wählten wir aber diesmal die bessere Seite und beendete somit den Wettfahrttag mit einem sehr guten 2. Platz im dritten Rennen.

Die Wettervorhersage für die folgenden Tage versprach nichts Gutes. Die Windvorhersage nannte durchschnittlich 30 Knoten für die nächsten Tage. Nachdem am Samstag keine weiteren Wettfahrten zustande gekommen waren, wurde am Sonntag eine Sturmwarnung bis Montag Mittag herausgegeben. Am Sonntag wurden damit alle weiteren Wettfahrten auch für Montag abgesagt. Die letzten drei Tage lassen sich kurz zusammenfassen: Die Flaggen AP über H: Startverschiebung auf den nächsten Tag und schließlich der Abbruch aller weiteren Rennen. Es wurde also leider nur an Karfreitag gesegelt und wir beendeten unsere erste Regatta 2016 auf einem zufriedenstellenden 6. Platz (von 19. Booten).

Der nächste wichtige Termin für die J70 Crew – GER 797 ist die MAIOR, der Mai-Offshore-Regatta, die jährlich Anfang Mai in der Strander Bucht stattfindet. Dort starten ORC-International Yachten und die Einheitsklassen Melges 24, J/80 und J/70.