Opti-Ostergrüße vom Gardasee

Seerosenregatta fest in O-Jollen-Hand

Erfolgreicher Abschluss der Trainerassistenten-Ausbildung

Vierzehn junge Segler aus dem Regionalbezirk Weser-Ems haben vom 22. bis 24. April ihre praktische Prüfung am Speichersee Emsland absolviert. Im Herbst letzten Jahres trafen sich die Teilnehmer/innen zunächst zum Theorie-Wochenende in der Jugendherberge Bad Zwischenahn; hier wurden Themen wie Führen von Gruppen, Sicherheit auf dem Wasser oder gruppendynamische Prozesse besprochen.

An diesem Wochenende wurde im Rahmen des Themas „Aufbau einer Trainingseinheit“ auch die Lehrproben für das praktische Wochenende vergeben. Die Segler/innen hatten in den Wintermonaten die nötige Zeit diese Lehrproben auszuarbeiten. Sie standen dabei im ständigen Kontakt zu den beiden Referenten Nele Marie Willms und Siebo Willms.

Am Freitagabend startete der Lehrgang mit der Besprechung der Lehrproben und der Planung des Ablaufs auf dem Wasser. Es gab Ausarbeitungen zu den Themen Einstieg ins Trapezsegeln, Spinnakersegeln für Anfänger, Rückwärtsfahren oder Wenden und Halsen im Opti. Ein Thema war auch das Kentertraining, was sich aber durch die Windverhältnisse am Samstag selbst ergab.
Es standen für dieses Wochenende zwei 420er, drei Teenies und ein Opti zur Verfügung, um die Lehrproben durchzuführen. Von Seiten des SvSE wurden auch die Motorboote und das Vereinsgebäude gestellt.

Am Samstag waren die Windverhältnisse mit 5 Bft. und einer ordentlichen Wellen schon sehr anspruchsvoll, da sich bei Ostwind am Steg eine kurze steile Welle aufgebaut hatte. Aus diesem Grund wurden die Lehrproben mit dem Opti auf den Sonntag gelegt. Die Zweihandboote nutzten aber den Wind, um auch in Gleitfahrt über den See zu segeln.

Alle Lehrproben wurden zur vollen Zufriedenheit der Referenten durchgeführt und die jungen Segler/innen nutzten die Chance von den Lehrproben der Anderen zu lernen.
Die frischgebackenen Trainerassistenten nehmen viel Wissen mit in ihre Vereinsarbeit, um ihre Trainerteam vor Ort zu unterstützen, sei es nun in Leer, auf Borkum oder an der Weser.

Siebo Willms

Saisonstart für junge Segelanfänger am Dümmer

Seglervereinigung Hüde freut sich auf viele heimische Kinder und 4 Kinder aus der Ukraine

Mit dem Start der neuen Segelkurse für Kinder in der Jugend-Bootsklasse Optimist haben sich nicht nur 9 Kinder aus der heimischen Region, sondern auch 4 Jungen im Alter von 10 bzw. 11 Jahren aus der Ukraine in dem Landesstützpunkt Segeln Niedersachsen auf dem Clubgelände der Seglervereinigung Hüde (SVH) eingefunden. Gemeinsam wollen die Kinder dieser Anfängergruppe über die gesamte Sommersaison unter Anleitung des Cheftrainers Erik Wohlers und seinem Trainerteam das seglerische Handwerkszeug auf dem Dümmer erlernen, mit dem Ziel am Saisonende vor der Prüfungskommission der SVH die Segelprüfung zum DSV-Jugendsegelschein abzulegen.

Zur Begrüßung am ersten Kurstag ließ es sich der 1.Vors. der SVH, Uwe Fischer, nicht nehmen, seine Freunde über die große Teilnehmerzahl zum Ausdruck zu bringen und insbesondere den teilnehmenden 4 Kindern aus der Ukraine vor den anwesenden Elternteilen ein herzliches Willkommen zu übersenden. „Die Hilfe für geflüchtete ukrainische Kinder und ihre Familien ist der SVH wirklich eine Herzensangelegenheit“ fasste Fischer seine Grußworte zusammen und wies auf das verbindende Element des Segelsports hin. Fischer nahm zugleich die Gelegenheit wahr, dem Jugendwart der Seglervereinigung Hüde, Thomas Schrader, die durch den Deutschen Seglerverband (DSV) verliehene Plakete „2021 – Ausgezeichnet für Ausbildung“ zu überreichen. Diese nur alle 4 Jahre durch den DSV verliehene Auszeichnung zeugt nicht nur von der Kontinuität in der Jugendarbeit des Segelvereins, sondern auch von besonders großem Engagement in der Segelausbildung für Kinder und Jugendliche in den verschiedenen Jugend-Bootsklassen Optimist, Teeny und Europe.

Auch Jugendwart Thomas Schrader freute sich, 4 Kinder aus der Ukraine, bei dem Segelkurs begrüßen zu können und verwies nicht nur auf die am weithin sichtbaren Fahnenmast vor dem Clubhaus hochgezogene Ukrainische Landesflagge. Drei der Kinder sind mit ihren Elternteilen bei Gastfamilien in der Samtgemeinde Lemförde untergekommen. Einer der Jungen ist mit seiner Familie bereits seit einiger Zeit in Lemförde ansässig. Dieser fungiert zusammen mit seinem Vater zugleich als Dolmetscher für die ukrainischen Kinder während des Segelkurses. Eine komplett neue Segelausstattung mit wetterfester Segeljacke, Segelhose und Segelschuhe hatte die SVH auch organisiert und zu Kursbeginn als Sportkleidung an die 4 Jungen aus der Ukraine überreicht.

Nach den Begrüßungsworten sind die Teilnehmer des Anfängerkurses dann in den seglerischen Teil der Ausbildung eingestiegen. Zuerst galt es das neue Sportgerät ausgiebig in Augenschein zu nehmen und sich mit dem Optimisten-Boot umfangreich vertraut zu machen. Schließlich sollen die Kinder in dem Saisonkurs, der ca. alle 3 Wochen jeweils an einem ganzen Wochenende stattfindet, befähigt werden bei Wind, Wellen und jedem Wetter alleine ihr Boot über den Dümmer zu steuern. Insgesamt hat die SVH 13 Optimisten als Clubboote zur Verfügung, die in den Segelkursen eingesetzt werden.

Sprachbarrieren sind unter den Kinder übrigens keinerlei Problem gewesen. Nachdem die Kinder nach kurzer Zeit warm miteinander geworden sind durch gemeinsame Sportausübung klappte die Verständigung untereinander „mit Händen und Füßen“ viel besser, als sich mancher Erwachsener das vorgestellt hatte. Jugendwart Thomas Schrader war besonders zufrieden mit dem ersten Kurswochenende, so zufrieden über einen gelungenen Saisonauftakt sogar, dass er es sich nicht nehmen ließ, für alle teilnehmenden Kinder eine Runde Eis auszugeben. Dabei zeigte sich nicht nur, wie toll die Gruppe bereits nach kurzer Zeit zusammengewachsen war, sondern bei dem Wort „Eis“ offenbar alle Kinder auf der ganzen Welt gleich reagieren. Kaum hatte Schrader das Wort ausgesprochen wurde er von den Kindern förmlich überrannt, um schnell an das begehrte Eis zu gelangen.

SVH – Pressestelle

Jannis Maus erreicht Platz 4 beim Worldcup vor Palma de Mallorca

Bei einem der prestigeträchtigsten Segelwettkämpfe der gesamten Saison konnte Kitesurfer Jannis Maus unter den verschiedensten Bedingungen seine Stärken unter Beweis stellen. Die Prinzessin Sofia Regatta, ausgetragen im spanischen Palma de Mallorca, stellt mit insgesamt über 840 Teilnehmer*innen in 10 Disziplinen jedes Jahr einen Saisonauftakt der besonderen Art dar. Dieses Jahr erstmalig auch mit der neuen olympischen Disziplin Kiteracing zeigten die Sportler auf dem Wasser spannungsgeladene Wettfahrten.

„Im Kiteracing kommt es darauf an, möglichst klug und mit der höchsten Geschwindigkeit einen Rundkurs auf dem Wasser zu absolvieren”, erklärt der Oldenburger Jannis Maus. Ähnlich einem Formel 1 Rennen gibt es einen Massenstart, bei dem spektakuläre Überholmanöver und knappe Rennen vorprogrammiert sind. Über fünf Tage hinweg werden so in insgesamt 20 Rennen die schnellsten Kiter ermittelt, bei denen Maus dieses Mal ganz vorne mit dabei war.

Nach seinem Abschluss im Master der Physik im Februar (Thema Windturbulenzforschung) konnte sich der Oldenburger erstmalig vollkommen auf seine Sportlerkarriere fokussieren: „Die letzten zwei Monate waren sehr intensiv für mich.”

Unzählige Trainingseinheiten und dutzende Stunden auf dem Wasser scheinen sich allerdings gelohnt zu haben: Mit einem 4. Platz bei diesem Worldcup konnte Maus nicht nur gute Erfahrungen, sondern auch wichtige
Punkte auf dem Weg nach Olympia sammeln. Schon nächstes Jahr findet die erste Qualifikationsrunde für die Olympischen Spiele 2024 in Frankreich statt, bei der sich die Nationen einen der wenigen Startplätze sichern müssen. „Für mich lag immer die Freude am Sport und die Verbundenheit mit der Natur im Vordergrund. Jetzt allerdings noch mit guten Ergebnissen belohnt zu werden ist natürlich die Kirsche auf der Sahne”,
erklärt der 25-jähre mit einem Schmunzeln. Von Mallorca aus geht es für die Sportler direkt in den Süden Frankreichs, wo in zwei Wochen der nächste Weltcup auf dem Programm steht. „Dort werde ich auf jeden Fall
genauso entschlossen und zuversichtlich in den Wettkampf starten, um erneut meine Leistung abrufen zu können!”

Jannis Maus

Tag der Niedersachsen 2022 in Hannover

Nun doch: Im zweiten Anlauf soll der Tag der Niedersachsen nach dem Willen der veranstaltenden Stadt Hannover vom 10.-12.Juni 2022 in unmittelbarer Nähe zum Maschsee stattfinden. Alle Besucher/innen erwartet ein buntes Sport- und Kulturprogramm, das von vielen Vereinen aus ganz Niedersachsen mitgetragen wird.

Der Bereich Sport wird mit Koordinator Karsten Taeger erst am 2.5. zu einer ersten Planungssitzung zusammenkommen. Lt. Standskizze wird der SVN in unmittelbarer Nähe zum Courtyard Hotel am Arthur-Menge-Ufer stehen.

Da der Hannoversche Yacht-Club sich ebenfalls angemeldet hat und sein Grundstück für Interessierte öffnet, wird der Segelsport bestens vertreten sein.

Fragebogen-Aktion: Wie verschlickt sind unsere Häfen ?

Der Abser Wassersportverein e.V. will mithilfe einer Fragebogen-Aktion eine Bestandserhebung zum Thema Verschlickung von Sportboothäfen durchführen. Der SVN unterstützt diese Aktivität außerordentlich.

“Hallo Wassersportfreunde,
wir vom “Koordinationsteam” unter dem Dach des Wattenmeer Forums e.V. möchten mit Eurer Zustimmung eine Bestandserhebung zum Thema “Verschlickung der Sportboothäfen entlang der Tideflüsse” durchführen.

Mit dieser Erhebung wollen wir unser Anliegen hervorheben und dies mit gesammelten Fakten untermauern:

–          Die Bedeutung des Wassersports entlang der Tideflüsse und des angrenzenden Wattenmeeres soll insgesamt verdeutlicht werden. Die Verschlickungsproblematik betrifft nicht nur die Sportboothäfen entlang der Tideflüsse auch in den Anrainerstaaten des trilateralen Wattenmeeres spielt die Verschlickung eine Rolle.

–          Nicht nur die Zugänglich- und Erreichbarkeit der Sportboothäfen wird beeinträchtigt, sondern auch z.B. die Jugendarbeit und die Nutzung des vorhandenen Reviers ist der Einschränkung unterworfen.

–          Darüber hinaus möchten wir gegenüber dem Vorhabenträger WSA Weser-Jade-Nordsee für die Weservertiefung und dem Auftraggeber Bund erreichen, dass die Kosten der Schlickbeseitigung inkl. Gutachten aus den Sportboothäfen vom Verursacher getragen werden.

Um dies zu erreichen, sind wir auf Eure Mithilfe und Unterstützung angewiesen.
Nur gemeinsam können wir etwas erreichen!


Datenschutz:
Die erhobenen Daten werden nur zum oben genannten Zweck erhoben und verwendet. Die Einzel-Daten werden für die Aufstellung zusammengeführt und sind damit gegenüber Dritten anonymisiert. Es werden keine persönlichen oder Kosten bezogenen Daten an Dritte weitergegeben. Für die Einhaltung des zuvor genannten Sachverhaltes ist das Koordinationsteam verantwortlich, das sich aus den folgenden Mitgliedern zusammensetzt: Werner Helle (SC Nordenham), Klaus Mahnken (Abser WSV), Klaus Damm (SW Elsfleth), Norbert Greiser (Consultants Sell-Greiser) und Frank Ahlhorn (Wattenmeer Forum).

Bitte diese Fragen beantworten mit der Antwortfunkton der Mail:

Lage des Vereins:

Vereinsname:

1. Vorsitzender:

Telefonnummer:

Hafen/Ort:

Hafengemeinschaft Ja/Nein

Hafengemeinschaft mit anderen Vereinen ?

Welche Beeinträchtigungen durch die Veränderungen in den Tideflüssen ist zu erkennen ?

Kosten Schlickbeseitigung pro Jahr/Verein:

Kosten Gutachten pro Jahr/Verein:

Räumschiff durch Firma Ja/Nein

Wenn ja, welche Firma:

ggfs. Schiffsname:

Eigenes Räumschiff Ja/Nein

Unterstützung durch z.B. Spülteich/Siel Hinterland ?

Schlickzuwachs über Winter ?

Anzahl Liegeplätze:

Mitglieder:

Vereinsadresse Name:

Vereinsadresse Straße/Hausnr.:

Vereinsadresse PLZ:

Vereinsadresse Ort:

Mailadresse:

Homepage:

Bitte zurück an wassersportverein@awv-absen.de

Danke für Deine Zeit und Unterstützung.

Mit freundlichen Grüßen
Klaus Mahnken
1. Vorsitzender
Abser Wassersportverein e.V.

… und Mitglied des Koordinationsteams unter dem Dach des Wadden Sea Forum e.V.