Doppelerfolg bei den Wingfoilern – Holste Brüder sichern sich DM-Titel

Bei den Int. Deutschen Meisterschaften im Wingfoil Slalom, die im Rahmen des Winger of the Sea (WOTS) Events in Kellenhusen Ende Juni stattfanden, deklassierte Yannik Holste (BSV) seine Konkurrenz, in dem er alle 13 Rennen gewann. Sein Bruder Kim Holste (BSV) hatte als Gesamt-Zweitplatzierter mit meist zweiten und dritten Plätzen schon 16 Punkte Rückstand, machte das Ergebnis der beiden Brüder aber perfekt.

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Deutsche Vizemeister im Seesegeln kommen aus dem HYC

Im Rahmen der Nordseewoche 2024 wurde in dieser Saison auch die Int. Deutsche Seesegelmeisterschaft (ORC) ausgetragen. In die Wertung kam der Capitell-Cup Rund Helgoland sowie die Rennen um den Pantaenius Cup Rund Skagen. Hinter der Gewinnercrew um Jonas Hallberg (KYC) platzierte sich das Team um Steuermann Kai Greten mit Alexander Timm & Tom Greten (alle HYC) sowie die Augsburger Gunnar & Albrecht Stiesch (ASC) als Zweitplatzierte auf ihrer 1-TON „Oromocto“ und wurden sensationell Deutsche Vizemeister. Insgesamt nahmen 14 Crews in der ORC B-Wertung an den Wettfahrten teil.

FD Breitensport-Training in Steinhude

Am Himmelfahrtswochenende (9.-12.Mai 2024) hat das Breitensporttraining für Flying Dutchman Segler am Steinhuder Meer stattgefunden. Bereits im vierten Jahr richteten der Regionale Seglerverband Leine Weser e.V., der Schaumburg-Lippische Seglerverein e.V. und der Hannoversche Yacht-Club e.V. diese Veranstaltung aus.
Unter den Teilnehmern waren sowohl FD-Anfänger, die gerade die ersten Regattaerfahrungen gesammelt haben, als auch Kieler Woche Gewinner. Aufgrund der verspäteten Container aus Amerika, wo die FD-Weltmeisterschaft im März 2024 stattgefunden hat, konnten drei der gemeldeten Teams leider nicht mit ihren Booten teilnehmen, waren jedoch teilweise als Teilnehmer und Wechselcrew dabei.
Grundlage für das Beherrschen eines FDs ist die korrekte Anwendung der zahlreichen Trimmmöglichkeiten. Diese erlauben es auch, dass sowohl leichte als auch schwere Crews das Boote auch bei viel Wind gut beherrschen können.
Unser amtierender Weltmeister Kai Schäfers hat sich die Zeit genommen und am Donnerstag sehr detailliert alle Trimmoptionen und Einstellungsvarianten vorgeführt und an den verschiedenen Booten eingestellt. Es wurden Messmarken gemalt, Klemmen und Strecker kontrolliert und alles für den Einsatz auf dem Wasser vorbereitet.

Neben dem Trimm ist auch das richtige Handling bei den Manövern wichtig. So wurden alle Handgriffe einer Wende und einer Halse besprochen und an Land durchgespielt.  

Da am Donnerstagabend noch eine kleine Brise aufkam, sind wir noch rausgefahren und haben das frisch Gelernte gleich angewendet.
Die Segler wurden dabei mit dem Motorboot begleitet, erforderliche Trimmkorrekturen wurden sofort vom Wasser aus zugerufen und das Ganze auf Film und Foto festgehalten. Das Schöne am FD-Segeln ist, dass man jeden Handgriff beim Trimm sofort in Form von Geschwindigkeit und Höhe merkt.
Es waren herrliche Segelbedingungen und perfekter Wind für einen ersten kontrollierten Test der Trimmmöglichkeiten.

Am Freitag war der See spiegelglatt. Laut Vorhersage war an diesem Tag auch kein Wind zu erwarten. Wir haben uns die beiden Mariner 19 Clubboote des HYC ausgeliehen und haben damit ein Matchrace gefahren. Nach einer kurzen Einführung in die Regeln und die Herausforderung, dem anderen Boot ein Penalty aufzudrücken, ging es mit der Rika als Startprahm und dem Kurti als Juryboot sowie den zwei Mariner 19 und der gesamten Mannschaft aus Wasser.

Es stellte sich sehr schnell heraus, dass hier kein Windhauch Vortrieb erzeugen würde, also haben die Crews, die im Turnierverfahren gegeneinander angetreten sind, mit Pumpbewegungen die Boote vorwärtsbewegt. Es waren spannende Duelle, die zeigten, dass Harmonie an Bord und Synchronität das Boot regelrecht nach vorne gleiten lassen – und dabei kommt es nicht auf das Gewicht der Crew an. Es war ein großartiges Lernspiel für Regelkunde und Teamwork.

Am Samstag und Sonntag kam als weiterer Trainer neben Kai Schäfers und Meike Greten noch Kilian König hinzu. Kilian ist Segelmacher und war bereits Deutscher Meister im FD. Er hat vor allem den Anfängern noch einmal wertvolle Tipps zum richtigen Einstellen der Segel gegeben und die Trimmoptionen von wenig Wind bis viel Wind an den jeweiligen Booten durchsimuliert. Auf dem Wasser hat Kilian die Chance genutzt und ist auf die einzelnen Boote gegangen und hat mit der jeweiligen Crew gewechselt, so dass er sowohl dem Steuermann als auch dem Vorschoter live Tipps zum Handling geben konnte.
Wir haben die beiden Tage noch viel Wasserarbeit gemacht, haben zahlreiche Kurzwettfahrten gesegelt, Videos aufgenommen, Manöver besprochen und Handling geübt.
Auch das soziale Miteinander war an diesem langen Wochenende sehr ausgeprägt. Geplant war, dass das Training jeweils um 18 Uhr beendet ist, aber wir saßen an jedem Abend bis spät in die Nacht noch zusammen und haben über das Segeln und den FD gesprochen. Es war ein fantastisches, sehr lehrreiches Wochenende. Herzlichen Dank an alle Organisationen und Personen, die dieses Training ermöglicht haben!

Meike Greten

Niedersächsische Segler können für die 420er-EM in Slowenien planen

Das zweite Mal in Folge schafften es die Trainingsgruppe von Gerd Eiermann, sich geschlossen für die EM zu qualifizieren.
Nach den Ausscheidungsregatten Sparkassen-Cup in Schwerin, Deutsche Meisterschaft in Warnemünde, Lupo Cup am Gardasee fand am Pfingstwochenende die letzte Ausscheidungsregatta bei der YES in Kiel statt.
Am ersten Tag der YES konnte bei schwachem Wind nur eine Wettfahrt gesegelt werden. Der zweite Tag war durch Warten auf den Wind gekennzeichnet, am Ende konnte leider kein Rennen bei den 420er durchgeführt werden und man hoffte, dass der nächste Tag bessere Windverhältnisse bringen würde. Doch auch der letzte Wettfahrttag war von schwachwindigen Bedingungen geprägt, es konnten dennoch zwei Wettfahrten durchgeführt werden.
Bei der Nominierung für die Startplätze bei der EM freuten sich letztlich
Julian Müller-Kauter/ Wassersportclub Lühe e.V. und Finja Bents/ Seglerverein Langeoog  sowie Paul Sigge / Essener Turn-und Fechtclub und Geske Bents/ Seglerverein Langeoog.
Geske und ihr Steuermann schlossen die Qualifikation als 3. bestes Mix Team ab.

Gerdine Bents / Langeoog

Paul Fiete Hickstein (SCD) qualifiziert sich für die Opti-WM

EM der Zoom8 – Erstes Saisonhighlight bei der BSV

Von der Ems in die Welt

Gelungener Einstieg in die Segelsaison 2024