RVSSN Gardaseetraining vom 9.-12.4.2019

Gleich in der ersten Woche der Osterferien ging es zum Saisonauftakt mit den 420ern aus Südniedersachsen für 4 Tage Training mit den 420ern auf den Gardasee. Wir nutzten das große, noch freie Wasser zum Rauskommen aus dem Winterschlaf und zum Reinkommen ins Segeln nach der Winterpause. Die Segler wollten ihr Bootsgefühl und Bootsspeed steigern. Auf […]

Opti-Training an der Ostsee

Bereits zum zweiten Mal fand vom 28.04.2018 bis zum 01.05.2018 das Trainingslager unserer Opti-Kinder an der Ostsee statt. Ausrichter waren der Segler-Verein Braunschweig (SVBV) zusammen mit dem Segler-Verein Mardorf (SCM). Wie im letzten Jahr hat Patrick Böhmer mit seinem Team vom Segelsport-Grönwohld ein perfektes Training geboten. Das Team stand in allen Fragen rund ums Segeln zur Verfügung. Selbst die Eltern und Betreuer konnten, wie schon im letzten Jahr, Segelboote, Katamarane, Windsurfbretter und SUP ausleihen oder wahlweise Kurse belegen.

Insgesamt waren 13 Optimisten aus den Seglevereinen WYCA, ScMa und SVBS sowie ein 420er am Start. Besonders gefreut hat uns, dass das Training vereinsübergreifend stattfand. Die Kinder wurden in zwei leistungsorientierte Gruppen geteilt. Es gab eine Regattagruppe und eine Gruppe für fortgeschrittene Anfänger. Sie wurden während der jeweils morgens und nachmittags stattfindenden Trainings durch Trainer und Motorboote betreut. Neben dem Starten, der richtigen Sitzposition im Boot und dem rückwärts Segeln standen auch theoretische Grundlagen und viele wertvolle Tipps im Vordergrund. So haben die Trainer mit den Kindern jeden Boots- und Segeltrimm an Land noch einmal akribisch geprüft und letzte Optimierungen vorgenommen, bevor es aufs Wasser ging. Ganz besonders beliebt war bei den Kindern auch in diesem Jahr das Probesegeln auf den Catsys, den Kinderkatameranen.

Leider hat das Wetter dieses Jahr die hohen Erwartungen aus dem letzten Jahr nicht ganz erfüllen können. Bei Temperaturen um 10°C Luft und 8°C Wasser sowie häufigen Regenschauern wurden Kinder und Eltern daran erinnert, dass Segeln in unseren Breitengraden eben ein Natursport ist, der eine entsprechende Kleidung benötigt. Dick eingepackt in Trockenanzug mit Neoprenschuhen und Socken, Mützen, Handschuhen (teilweise auch 2 Paar übereinander – wir haben gelernt, dass Gartenhandschuhe nicht nur zum Rosenschneiden gemacht sind!) hatten die Kinder trotzdem eine Menge Spaß. Und ganz nebenbei haben die Kinder gelernt, dass die Orientierung bei plötzlichem Seenebel und das Einfädeln des Ruderblatts bei mäßigem Wellengang doch etwas schwieriger ist als auf unseren niedersächsischen Seen.

Wie im letzten Jahr haben die Kinder mit den Trainern gemeinsam Mittag gegessen und hatten zwischen Training genügend Zeit sich auf dem Spielplatz des Campingplatzes auszutoben. Nach heißer Dusche gab es wie auch im letzten Jahr einen gemeinsamen Grillabend bei dem die Erfahrungen des Tages ausgetauscht werden konnten und Eltern und Kinder schon wieder die Planungen für die nächste Saison diskutiert haben.

3 Tage Teeny Training auf der Innersten

Schnell noch fit werden für die Saison war das Motto, denn am Wochenende drauf sollte ja schon die erste Ranglistenregatta und Südniedersachsen-Meisterschaft der Teenies stattfinden. So kamen auch 3 Teeny-Teams und eine 420er Mannschaft zum Intensivsegeln. Alle aus verschiedenen Vereinen – so trainierten jetzt Segler vom NFBS-w, WSVI, NSC, GSC und SVSS gemeinsam

Das Wetter war perfekt, beim Bootsaufbau schön warm und als es aufs Wasser ging, legte der Wind gleich etwas zu und innerste typisch mit tückischen Drehern. So segelten sich die Teams ein, die 420er Segler, beide Umsteiger aus dem Opti, freuten sich über ihren Bootsspeed – so schnell hatten sie bisher ihr Boot noch nicht erlebt. Erst Wende, dann Halsen um die Tonne. Auch für die Teeny-Segler war der Wind die absolute Herausforderung – Segler informierten mich, dass auf ihrem See nie so viel Wind weht.

Am Nachmittag wehte es etwas weniger, sodass auch der Spi gezogen werden konnte und wir auf einem Up-and Down Kurs trainieren konnten. So übten die Segler intensiv die Tonnenrundungen.  Zum Ende hin gab es noch Startübungen – erstmal ging es darum zu schauen, wie es sich mit 4 Booten an der Startlinie anfühlt. Natürlich war es für diese Segler noch echt schwer genau zum richtigen Zeitpunkt an der Startlinie zu sein und schnell in Fahrt zu kommen. Aber es klappte immer besser.

Am Ende waren alle erschöpft, aber es ging ein toller Segeltag zu Ende, und alle freuten sich an Land auf die warme Dusche und den leckeren selbstgebackenen Kuchen zur Nachbesprechung.

Am 2. Tag war der Wind etwas weniger und so kamen alle Segler gut die Manöver. Wir übten viele Starts und segelten immer wieder Up-and Down- Kurse, dabei trainierten wir alle wichtigen Basics für die erste Regatta dieser Saison, die ja für die Teeny Segler am kommenden Wochenende auf dem Programm stand.

Tja und am 3. Tag meinte es Rasmus wieder etwas zu gut mit uns – es wehte kräftig in Phasen wohl so mit 6 Beaufort und ruppigen Böen aus den Bergen – keine Frage dabei kann man gut Kentern unter realistischen Bedingungen üben. Da wir heute nur ein Motorboot zur Sicherung hatten, durften nur 2 Boote gleichzeitig raus und schon legten die ersten los. OK, gute Konzentration war erforderlich, schön das Boot gerade halten und die Wenden sauber segeln. Ging schon ganz gut, doch dann kam die nächste Böenfront und der Teeny ging baden. Die Innerstetalsperre war tief genug, sodass alle Boote schnell wiederaufgerichtet waren, aber dabei erfuhren alle Segler, dass man nach einer Kenterung auch zügig wieder weitersegeln kann.

Natürlich kostete das Kraft und an Land warteten leckere Speisen und heißer Tee auf die Segler. Alle haben was dazu gelernt und am Ende stand die Frage im Raum „Wann findet das nächste Training dieser Art statt – so ist Segeltraining toll und macht richtig Freude.

Birgit Henke, Trainer C-L01

420er Training für die Südniedersachsen in Salzgitter

Kaum ist das Eis abgetaut, zieht es die Segler auch schon wieder aufs Wasser und zum Einsegeln war das Wetter am 7. Und 8.April 2018 perfekt.  4 Teams aus Salzgitter, Braunschweig und vom Seeburger See nutzten das gute Wetter. Die meisten Segler waren Umsteiger aus den Jüngstenbooten und erlebten zum ersten Mal einen 420er.

Nach der Ankunft wurden die Boote erstmal aufgebaut und alle hatten es eilig aufs Wasser zu kommen. Ohne Vorbesprechung ging es aber nicht und ein paar einführende Worte zum Spi waren auch nötig. Umgezogen ging es dann hinaus auf den See.

Die Segler freuten sich endlich mal wieder in einem Boot zu sitzen und sie machten sich an ihre Übungen. Zuerst ging es ans Wenden, dann kamen die Halsen dazu und jeder musste auch auf die anderen Boote achten.

Viel zu schnell waren die erste schöne Wasserphase beendet, aber nach der Mittagspause ging es ja weiter – Im Club hatte der Grillmeister schon den Grill vorbereitet und zur Stärkung gab es leckere Würstchen mit Salat –  Vielen Dank.

Nach ein paar einführenden Worten zum Spinnaker, legten wir am Nachmittag das Augenmerk auf das 3. Segel im 420er. Die Basics wurden erklärt und mit dem Hinweis, wie man einen Spi fahren sollte, ging es wieder aufs Wasser. Die Tonnen für den Up-and-down lagen etwas weiter auseinander, damit man die Manöver nicht zu hektisch angehen muss und damit auch Zeit zum Probieren ist. Es waren ja auch Segler dabei, die dieses Manöver zum ersten Mal fuhren. Der Wind hatte auch gute Laune, so nebenbei wurde auch das Trapez eingesetzt.

Nach einem Start zur Kurzregatta mit anschließendem Hafenrace ging es ein wenig erschöpft zurück in den Hafen und zur Nachbesprechung.

Am nächsten Tag ging es um 10.00 weiter, wieder schön warm mit leichten Winden. In der Vorbesprechung ging es um die Wendetechnik. So übten die Teilnehmer jetzt Rollwende. Probiert doch gemeinsam die Kränkung nach Lee und schaut was passiert – war die Anregung, danach dann zusammen nach Luv krängen, lasst das Segel überkommen und steht dann auf. Ja, alles nicht leicht und die besondere Herausforderung besteht darin, diese Übung mit dem Partner gleichzeitig zu machen. Sowas klappt nicht auf Anhieb, aber die Saison und somit noch viele Wasserstunden liegen vor uns.  Der Wind schlief ein und es ging zur Mittagspause. Clubmitglieder kochten uns Seglern wieder ein leckeres Essen, diesmal gab es Pasta und die Kids waren trotz des wenigen Windes richtig hungrig gesegelt.

Über Mittag entstand eine leichte Thermik, sodass wir zur letzten Einheit noch einmal schöne Rollwenden und Spimanöver trainieren konnten, alles bei herrlichem Sonnenschein. Das waren gute Übungen zur Vorbereitung auf windigeres Wetter, denn dann ist gute Bootsbeherrschung elementar.

Am Ende saßen alle gemeinsam mit einem breiten Lächeln auf den Lippen im Trainerboot zum Gruppenfoto. Diese Segler freuen sich schon auf weitere Trainings und haben bereits in den Regattakalender geschaut.

Birgit Henke

Das ist Freude am Segeln

Die Teeny-KV lud zum Training vom 2.-5.10.2017 ein.

So freuten sich 15 junge Segler aufs gemeinsame Training am Dümmer beim SCD mit Christian Swatosch. Die Fortgeschrittenen machten einen Luftsprung bei dieser Windprognose – 4-5 Bft, und in  Böen 6 – die Einsteiger waren etwas skeptisch.

Direkt nach der LJüM an der Möhne machten sich die Teams auf zum Dümmer, um die Herbstferien für ein intensives Training zu nutzen. Die auswärtigen Segler  wurden herzlich vom SCD empfangen – durften dort im Clubraum schlafen und unsere Sportwartin bekam spontan ein Wohnwagen zur Verfügung gestellt.

Am Montag blies der Wind schon ordentlich und  schnell  waren die Boote startklar. Es ging aufs Wasser und das Training konnte beginnen – alle hinter das Motorboot  und loskreuzen. Die Vorschoter gingen ins Trapez um das Boot gerade zu halten und man konnte toll über den See heizen – die Einsteiger mussten sich erstmal an den Bootsspeed gewöhnen. Bei den Seglern entwickelte sich ein breites Grinsen – endlich konnten sie im Teeny im Trapez stehen und richtig ab ging es unter Spi. Natürlich gehörte das Kentern mit zur Trainingseinheit, aber alle schafften das Boot wieder  alleine aufzurichten. Am Nachmittag lief es ähnlich und jetzt wussten die Segler warum eine gute Kondition erforderlich ist – Segeln bei diesem Wind kostet Kraft. Rasmus meinte es gut und hielt noch die nächsten 2 Tage an, bevor er seine volle Kraft im Sturmtief Xavier zum Ausdruck brachte. Da war kein Segeln mehr möglich.

Die Segler  haben viel gelernt und hatten sehr viel Spaß auf dem Wasser und an Land. Das flache Revier war trotz der windigen Verhältnisse sehr sicher und alle haben tolle Segelerfahrungen gemacht.

Stefan Schmidt,  Moritz Kretschmar vom Team 692   

Da zeigten sich ganz viele Teenies auf dem Steinhuder Meer

Breitensportmaßnahme vom SVSN für Teeny-Segler vom 20.-22.4.2017

Ich denke, dass sich auf dem Vereinsgelände von der Segler-Vereinigung Steinhude Niedersachsen alle Teenies vom Steinhuder Meer tummelten. 3 Teams kamen aus Südniedersachsen und 13 Segler vom Steinhuder Meer.  Die Kids bauten eifrig ihre Boote auf und alle waren sehr gespannt auf die nächsten 3 Tage – auf dem Programm stand segeln im Teeny für 19 Kinder.

Los ging es mit der Begrüßung und Vorbesprechung – so wurden Absprachen über das Verhalten auf dem Wasser getroffen und es wurde auf das Team  im Boot gesprochen  – doch wo ist der Wind? Naja ein bisschen könnte es ja schon blasen. Aber der hatte noch Pause. So konnten alle zuerst mal probieren wo man im Boot sitzen muss, damit das Boot auch bei einem leichten Luftzug fährt.

Nach der Mittagspause war es dann besser – es wehte leicht und einige zeigten ihren Spinnaker, ja super – da kamen die Boote gut in Fahrt. Auf dem Up and Down Kurs konnte jeder probieren und auf diesem kleinen Kurs konnten alle die Wegerechts-Regeln  auch beachten. So verging der Tag sehr schnell. Am Abend gab es noch ein Pastaessen.

Am 2. Tag zeigte der Wind den Seglern die Regeln, Rasmus hatte heute Lust und bestimmte . Es war perfekt, um das Trapezsegeln einzuführen, also einharken, am Griff anfassen und ordentlich rauslegen, danach die Füße auf die Bordkante stellen und rausdrücken, gar nicht so leicht und es erfordert viel Gleichgewichtssinn. Trotzdem hatte alle ihre Freude. Zum Mittagessen ging es wieder in den Hafen. Die Pause war gut zum Aufwärmen.  Am Nachmittag ging´s wieder raus und wir wollten kleine Starts und das Kreuzen üben. Es kamen nicht alle an der Linie an, jedoch waren sie echt unermütlich am Üben. Am Ende haben alle den Wind gut beherrscht, leider  wurde es dann aber doch recht kühl. So Abschluss ging es am Abend  ins Schwimmbad.

Am 3. Tag hatte Rasmus ein bisschen viel Energie – so machten wir am Vormittag eine Theorieeinheit, danach ging es ans Windmessen. Bei über 24 kn entschieden doch viele Kinder, heute ist mir zuviel Wind – es waren ja noch Anfänger. So entschied ich mich einzelne freiwillige Segler im Teeny mitzunehmen, eine gute Übung zum Trapezsegeln. Die Segler zogen einen Trockenanzug an und auch sonst achtete ich drauf, dass sie nirgends hängen bleiben konnten, denn alle diese Segler hatten bei diesem Wind noch keine Segelerfahrung. Ein Steuermann steuerte am Vormittag, während ich die Fock bediente und am Nachmittag traute er sich mit seinem Bruder zusammen aufs Wasser. Nach der Runde Starkwindsegeln verließen alle stolz mit einem Lächeln über das ganze Gesicht das Boot.

So hatten alle doch am Ende viel gelernt und die Teilnehmer freuen sich schon aufs nächste Training.

Birgit Henke

Das ist pure Freude am Segeln

Richtig eilig hatten es die Segler aus Südniedersachsen nach der Winterpause wieder aufs Wasser zu kommen und das auf diesem herrlichen Revier südlich der Alpen  – dem Gardasee. So machten sich die Segler mit ihren Booten, einige sogar sofort nach Schulschluss, auf die lange Reise. Dort angekommen empfing uns der Frühling mit angenehmen Temperaturen und die Ora pustete vom feinsten. Unsere  420er-Trainingsgruppe bestand aus 5 Teams, 2 aus Salzgitter, 2 vom Seeburger See und 1 Team kam vom Bantersee.

Am 1. Trainingstag standen die Segler pünktlich bereit zum Segeln. Doch zuerst die Vorbesprechung mit einigen wichtigen Erklärungen und Absprachen – dann ging es raus aufs Wasser – hinein ins Vergnügen – schnell setzte sich der Südwind durch und die Segler waren flott bis nach Limone aufgekreuzt. Die steile Welle erforderte sportliches Segeln – es musste aktiv gekreuzt werden, das Boot aufrecht gesegelt und dazu noch der Längstrimm beachtet werden. Kurz vor Limone war das Wasser platt und die Düse deutlich schwächer. Unter Spi ging es zurück und noch einmal auf die Kreuz. Herrlich so ein langer Kurs – das gibt richtig ein Gefühl  für Speed und Boot. Am Nachmittag legten wir dann eine Trainingseinheit mit Rollwenden ein und zum Schluss ging es unter Motorhilfe in den Hafen.

Am 2. Tag musste die Ora ausschlafen, so ging es für einige erst mal zum Klettern und Radfahren in die Berge. Pünktlich  zum Mittag gab es einen ersten Luftzug und kurz darauf wehte es munter, sodass es zu einer langen Trainingseinheit aufs Wasser ging. Auch hier nutzten wir den großen See aus und machten lange Schläge. Am Abend trafen wir uns zu einer  tollen Wrap-Party auf der Terrasse der Salzgitteraner. Es gab italienische Piadina Wraps satt zum selbst Gestalten mit lauter leckeren Zutaten. Dabei konnten wir sogar die ersten Fotos vom Wasser zu sehen, weil in der Wohnung ein Fernseher mit USB-Anschluss für den Fotoapparat war.

Am Donnerstag, es war jetzt ja schon unser 3. Trainingstag, zeigte sich das Wetter wieder in bester Laune. So ging es gleich morgens aufs Wasser – zusammen mit den etwa 1000 Optis vom größten Opti-Event der Saison. Es fand sich für uns noch ein Plätzchen zum Trainieren –wir segelten einen Up and Down Kurs, um auch das Tonnenrunden zu trainieren.

An unserem letzten Tag wollten wir eigentlich Richtung Piratenbucht. Gerne hätten wir dort angelegt, aber in diesem kleinen windgeschützten Hafen sind wir Segler nicht mehr willkommen. Wir verschnauften auf dem Wasser ein wenig, doch danach legte der Wind noch einmal ordentlich zu und wir flogen über das Wasser – das war einfach genial.

Diese vier Tage haben unsere Sinne wieder fürs Segeln aktiviert – der Saisonstart auf so einem tollen Revier ist einfach klasse und der Wind faszinierend – so macht Segeln Freude und wir freuen uns jetzt auf die nächsten Regatten.

Birgit Henke, Trainer C-L und dabei waren die Segler Nicole, Leonie, Dorkas, Ellen, Erik, Lars, Emanuel, Timo, Jonathan und Andreas

IDJüM der Teenys 2016

Südniedersachsen mischen auf der IDJüM in Berlin vorne mit: starke Leistungen der 3 Teams – nach spannenden Wettkämpfe am Ende Vize-Meister, 8. und 24. Sieger. Der Segler-Club Gothia richtet vom 25. bis zum 29.07.16 die Meisterschaft auf der Unterhavel aus. Die 40 teilnehmenden Booten segelten bei herrlichem Sommerwetter mit schwierigen und unterschiedlichen Windverhältnissen ihre 10 Wettfahrten aus.

Am beeindruckendensten war die Wettfahrtsserie von Steuermann Stefan Schmidt der Segler-Vereinigung Seeburger See (SSVS) und Vorschoter Timo Wacke vom Göttinger Segler Club (GSC). Sie segelten mit ihrem Teeny GER 692 „Attention!“ bei der Internationalen Deutschen Jüngsten Meisterschaft (IDJüM ) 2016 in Berlin auf den zweiten Platz.

Deutsche Meister 2016 wurden die Titelverteidiger Erik und Lars Prescher vom Kanu- und Segelsportverein Wilhelmshaven (KSW) in ihrem Boot GER 695 „Under Prescher“. Dritte wurden die Münsteraner Schwestern Charlotte und Amelie Müldner vom Segler-Club Dümmer (SCD) im Teeny GER 684 „Crash and Eddie“. Im Feld gab es zwei weitere Boote mit SVSS Beteiligung: GER 698 „Harzchamp“ mit Steuerfrau Maleen Ostermann von der Wassersportvereinigung Innerste und Vorschoter Constantin von Cramon (SVSS) wurden 8. Sieger. Auch sie fuhren einen Wettfahrtssieg ein und führen einige Male ganz vorne mit. GER 697 „See You Later“ mit Jan-Luca Ehning und Patrick Hartmann (beide SVSS) segelten nach 10 Läufen auf Platz 24. Für die Neueinsteiger ein tolles Ergebnis, einmal gingen sie als 13. ins Ziel. So waren spannende Läufe angesagt

Für die Vizemeister, Schmidt, Jahrgang 2003, und Wacke, Jahrgang 2001, ist es der bisher größte sportliche Erfolg. Bei der IDJüM 2015 am Dümmer hatten sie das Treppchen noch knapp verpasst und mussten sich mit dem 5. Platz begnügen.

Dieses Jahr lief es besser. Nach den ersten vier Wettkampftagen mit bis dahin 6 Wettfahrten war hinter dem klar führenden Team aus Wilhelmshaven noch alles offen. GER 692 lag zu diesem Zeitpunkt auf Rang drei, alles hing vom letzten Wettkampftag ab. An diesem gab es endlich „richtig Wind“. Die beiden Südniedersachsen behielten die Nerven, gewannen mit einer sehr starken Leistung 3 der verbleibenden 4 Läufe und zogen damit noch an GER 684 vorbei.

Vorschoter Wacke berichtet: „Bei der letzten Wettfahrt riss der Block der Großschot aus, so dass Stefan das Großsegel mit großem Kraftaufwand aus der Hand fahren musste. Wir wussten, dass wir den zweiten Platz verlieren, wenn wir bei dieser Wettfahrt aufgeben müssten. Aber Stefan hielt durch, und wir gewannen auch diesen Lauf sogar“. Damit waren sie Vizemeister! Juchhuuu!!

Birgit Henke, Trainer CL