Tag der Niedersachsen 2019 in Wilhelmshaven

Der 150.Geburtstag der Stadt Wilhelmshaven war Anlass genug, den Tag der Niedersachsen Mitte Juni diesen Jahres an die Jadebucht zu vergeben. Der SVN war durch seinen Regionalverband auf der eingerichteten Sportmeile aktiv mit einem Info-Pavillon vor Ort. Der Große Hafen bildete den Schauplatz für eine Kinder- und Jugendregatta.
Im vergangenen Herbst gab es die ersten Gespräche mit dem LSB Niedersachsen (Herrn Carsten Träger), dem örtlichen Stadtsportbund und den Sportvereinen der Stadt Wilhelmshaven. Als Stadt am Meer war frühzeitig klar, dass der Wassersport an diesem Wochenende einen bedeutenden Anteil an der Sportmeile haben sollte. So wurden die weiteren Gespräche in einer separaten Arbeitsgruppe „Wassersport“ durchgeführt. Die örtliche Koordination wurde vom Reviervertreter Segeln übernommen.
Durch den LSB wurde den Vereinen ein Pavillion, eine Bierzeltgarnitur sowie ein Stromanschluss kostenlos zur Verfügung gestellt. Die finanzielle Belastung hielt sich somit für Alle in Grenzen.
Im Rahmen der Reviertagung im Herbst 2018 wurden Ideen gesammelt, die Verbandsaktivitäten und die örtliche Segelszene den Besuchern zu präsentieren.
Auf Anregung eines Tagungsteilnehmers wurde dann durch den Reviervertreter Kontakt mit dem Deutschen Schifffahrtsmuseum in Bremerhaven aufgenommen, und es konnte ein gelb/oranges Exponat ausgeliehen werden. Hieran konnte man mit Kindern Knoten üben, aber es wurde auch das moderne Regattasegeln anhand des Admiral-Cups bildlich dargestellt. Ergänzt wurde die Thematik durch entsprechende Aufsteller der SVN-Jugend.
Die Kinder und Jugendlichen aus Wilhelmshaven präsentierten sich den Zuschauern im Rahmen einer Segelregatta im Großen Hafen und waren vier Wettfahrten lang für viele Besucher zu sehen. Für die Jugendlichen flossen diese Läufe auch in die Wertung zur Stadtmeisterschaft ein.
Einige der örtlichen Vereine mit ihren „Dickschiffen“ nutzten den Stand des SVN, um sich dort mit bewegten Bildern, Flyern und einer Ausstellungstafel zu präsentieren. Dieses führte dazu, dass der Stand des SVN sich immer wieder zum Treffpunkt der örtlichen Segelszene entwickelte. Als „Jollen-Verein“ hatte der Segel- und Wassersportverein Wilhelmshaven e.V. einen zusätzlichen Pavillion eingerichtet, der ebenfalls auf große Resonanz stieß.

Regionalverband Segeln Weser-Ems e.V.
Reviervertreter Jade – Hans-Jürgen Leiß

Die neue Generation der Trainer

16 Neue Trainerassistenten von der Ems bis zur Elbe Vom 10. bis zum 12. Mai 2019 fand zum zweiten Mal die Trainerassistentenausbildung am Zwischenahner Meer statt. Ausgerichtet wurde diese Maßnahme vom Seglerverband Niedersachsen und die  Gastgeber waren dabei die Jugendherberge Bad Zwischenahn und der Zwischenahner Segelklub, der mittlerweile Landesstützpunkt Segeln ist.

Gardasee 2019 – Ein tolles Erlebnis

25 junge Segler aus Emden, Leer und von Langeoog trafen sich in den Osterferien mit dem Trainer Siebo Willms für ein Training am Gardasee. 12 Boote und 1 Motorboot wurden dafür über die Alpen mit nach Italien genommen.

Umsteiger überzeugen in Travemünde auf der Ostsee

Das Sailingteam Weser Ems nahm an diesem Wochenende an der Landesjugendmeisterschaft Schleswig-Holstein teil. Ausrichter war der Lübecker Yacht Club, der auch jedes Jahr die Travemünder Woche, seit 129 Jahren, ausrichtet. In diesem Jahr war es aber für diese Profis eine Herausforderung, denn es hatten an die 200 Boote der verschiedenen Jugendklassen gemeldet.

Gelungener Umsteigerlehrgang in die Zweihandboote

Vom 08.09 auf den 09.09.2018 fand auf dem Zwischenahner Meer, beim ZSK, ein Umsteigerlehrgang auf den Teeny oder die 420er statt. Nach den Sommerferien steigen oftmals Segler aus Altersgründen oder aufgrund ihrer Größe in eine der nachfolgenden Bootsklasse um. Weiterlesen

Sailing-Team Weser-Ems überzeugt auf Deutscher Meisterschaft

In der letzten Woche der Sommerferien starteten in Großen Heidorn, beim Yacht Club Steinhuder Meer, 5 junge Teams ostfriesischer Segelvereine.

Die erst im vergangenen Jahr ins Leben gerufene Leistungs- und Fördergruppe der Teenys segelte zum ersten Mal auf einer Deutschen Meisterschaft. Der Trainer des Regionalverbandes, Siebo Willms, reiste schon am Freitag mit einigen Sportlern an, da er als vom DSV bestellter Vermesser zusammen mit weiteren Vermessern die Boote der jungen Segler auf ihre Sicherheit kontrollieren musste.

Da der Teeny eine Einheitsklasse ist, müssen alle Boote gleich sein, denn es soll die Leistung der Segler miteinander verglichen werden und nicht das Material. Für die jungen Segler ist es immer eine Zitterpartie, ob ihr Boot durch die Vermessung geht. Vorbereitend für ihre Kameraden, die erst am Samstag anreisen konnten, wurde schon ein Teil der Boote vermessen, damit am Samstag noch eine Trainingseinheit absolviert werden konnte. Ein Teil der Teams aus Weser-Ems hatte schon kurz vor den Ferien ein Trainingslager im YStM absolviert und kannte somit das Revier schon.

Vor einer Deutschen Meisterschaft wird meistens ein Practic Race angeboten, damit die Sportler das Revier mit seinen Bedingungen und die Wettfahrtleitung mit ihren Eigenarten kennenlernen können. Hier zeigte sich, dass die Newcomer aus dem Norden mit den erfahrenen Teams mithalten konnten. Auch das Segeln in großen Spinackerfeldern beherrschten die Teams und nach anfänglichen Fehlern ließen sie sich nicht mehr von den Gegnern abdecken, sondern suchten den freien Wind.

Am Montag sollten dann die ersten Wettfahrten stattfinden, denn es war geplant bis Freitag 12 Rennen zu fahren.

Leider ließen die schwachen Windbedingungen es nicht zu, dass auch nur eine Wettfahrt gefahren wurde. Auf einer Deutschen Meisterschaft müssen konstant mindestens 4 Knoten auf der gesamten Bahnen herrschen. Am Dienstag konnten dann vier tolle Wettfahrten bei sehr gutem Wind gesegelt werden. Hier zeigte sich, dass einige Teams Anschluss an das Spitzenfeld halten konnten und auch die anderen Mannschaften befanden sich im Mittelfeld. Leider waren die anderen Tage geprägt von drehendem Schwachwind. Somit kamen insgesamt nur 6 Wettfahrten bis Freitag zustande. Diese Schwachwindregatten waren überhaupt nicht nach dem Geschmack der ostfriesischen Segler, die von Natur aus mehr gewohnt sind.

Die Rahmenbedingungen waren aber hervorragend und der YStM bot den jungen Seglern mit vielfältigen Angeboten eine tolle Woche. Daher kam nie Langeweile bei den Seglern auf, die Startbereitschaft an Land hatten. Ulrike Grünberg hatte als 1. Vorsitzende des Vereins alle Hände voll zu tun und sie war es, die dafür sorgte, dass auf dem großen parkähnlichen Vereinsgelände eine tolle Stimmung herrschte. Insgesamt zeichnete sich diese Meisterschaft durch große Fairness aus und auch bei engen Tonnenmänövern gab es selten Proteste.

Mit Lilly und Rosa Vincke vom KSW gelang sogar einem Team der Sprung aufs Treppchen mit Bronze in der U14 Wertung. Aber auch Emma Ulrich vom ZSK mit Anna Hillers vom WVE hielten mit Platz 11 Anschluss an die top Ten.

Weitere hervorragende Platzierungen waren Platz 25 Fenja Schoof (WSU) / Laura Eckert (ESV), Platz 30 Josefine Voget (WSE) / Hannah Kromminga (SVL) und Platz 34 Okka Barghoorn / Talea Willems YCG. Besonders Okka und Talea hatten am Dienstag Pech, denn nach einer Bootkollision, an der sie keine Schuld trugen, wurden zwei Wettfahrten mit DNF gewertet. Sie konnten erst am Donnerstag nach der Reparatur wieder starten. Alle Teams freuen sich auf die Landesmeisterschaft Schleswig-Holstein in Travemünde auf der Ostsee am 01.09,/02.09.2018.Vor allem die Umsteigermannschaften, die ab jetzt 420er segeln werden. Dieses Boot ist das Vorboot zur olympischen Klasse der 470er.

Siebo Willms

Greetsieler Segelwochenende

In dieser Saison fand das gemeinschaftliche Training der A-Watt (Arbeitskreis Jugendsegeln im Niedersächsischen Wattenmeer) in dem bekannten Ostfriesischen Fischereiort Greetsiel statt. Ausrichter waren die Segelvereine Burkana Borkum (Zweihandboote)  und der Yachtclub Greetsiel ( Opti ).

Logistisch war es eine Herausforderung, denn ein Teil der Optis kam in Containern über den Seeweg, ein anderer Teil wurde einfach hinten an die Schiffe angehängt oder auf die Badeplattform gestellt. Die ganz erfahrenen jungen Segler segelten von Borkum oder Juist mit ihren Jollen rüber. Auf den ostfriesischen Inseln beginnen die Sommerferien aufgrund des Tourismus erst später und somit trafen die Segler mit ihren Trainern und Begleitern erst am Freitagnachmittag in Greetsiel ein.

Nachdem sich schon im Vorfeld abzeichnete, dass die beiden Trainer, die der SVN für diese Maßnahme bereitstellte, nicht ausreichen würde, entsandte der Regionalverband Weser-Ems mit der Leistungstrainerin Nele Marie Willms eine weitere erfahrene Trainerin nach Greetsiel.

Am Freitagabend gab es für alle Pizza, was die Pizzeria in Greetsiel an ihre Leistungsgrenze brachte.  Danach setzten sich die Trainer und Betreuer im Clubschiff des Greetsieler Yachtclubs zusammen, um das Wochenende zu planen. Über 60 segelbegeisterte Kinder und Jugendliche auf dem Wasser zu trainieren, ist schon eine Herausforderung. Es wurden drei Gruppen gebildet. Einmal die Zweihandgruppe mit 6 Teenys, drei Piraten und einer Conger geführt von Nele Marie Willms und die Opti-Fortgeschrittenen, dessen Training Detlef Hillers übernahm. Die größte Gruppen waren aber die Opti- Anfänger, die von Siebo Willms betreut und trainiert wurden.

Parallel zu diesem Trainingswochenende fand auch noch die Greetsieler Woche statt. So mancher junge Segler nutzte die Chance zwischen den Trainingseinheiten zu einem Abstecher zur Hafenpromenade, um dem Shantychor zu zuhören.

Nachdem die drei Gruppen ihre erste Trainingseinheit absolviert hatten, konnten sich die Trainer ein Bild vom Leistungsstand machen und die Übungen zielorientiert gestalten. Für die Anfänger wurden zwei Tonnen auf Halbwind ausgelegt um Achten zu fahren, damit sie das Wenden üben. Ziel war es auch, konsequent auf der Kante zu sitzen und mit Pinnenausleger zu fahren. Am Sonntag wurde der Kurs dann so gelegt, dass man eine lange Strecke Raumschot fahren konnte. Ziel hierbei war es, dass die jungen Segler das Schwert hochnahmen und das Boot ankippten und mit dem Pinnenausleger das Boot ruhig steuerten. Von Mal zu Mal trauten sie sich immer mehr sich rauszuhängen und zum Schluss hatten alle die Füße unter den Ausreitgurten. Jetzt verstanden sie dass es ohne Pinnenausleger nicht geht, wenn man richtig Optisegeln will.

Bei den fortgeschrittenen Optiseglern setzte Detlef Hillers den Focus auf Bootsgefühl, wie das Segeln im Stehen. Aus der Übung des Entenstarts sollten die jungen Sportler die Layline ersegeln, um das Gefühl für den Wind zu bekommen. Am Sonntag legte er dann den Schwerpunkt auf den Einstieg in das Regattasegeln. Hierfür wurden die Bahnmarken zum Olympischen Dreieck ausgelegt. Besonders schön anzusehen waren die beiden Holzoptis des

SV Langeoog. Am Ende der Trainingseinheit trauten sich alle jungen Segler, auf der Kante stehend den Opti auf dem Vorwindkurs zu segeln, was ein hohes Maß an Bootsgefühl erfordert.

Die Zweihandjollen trainierten am Samstag auf einem Up-and-Down-Kurs die Kreuz, mit dem Ziel maximale Höhe bei maximalem Speed zu fahren. Auf dem Vorwindkurs hieß es dann Spinnaker setzen und mit achterlichem Wind wieder runter zur Bahnmarke. Hier motivierte Nele  Willms die Teams Tempo zu machen und den Spi schnellstmöglich  zum Stehen zu bringen.

Am Sonntag stand dann bei dieser Gruppe auch das Bootshandling auf dem Programm. Zum Beispiel Segeln im Stehen genauso wie Rückwärtsfahren oder stehen im Wind und das Boot auf Position halten. Das ganze Wochenende war aber geprägt von dem roten Faden Bootstrimm. Egal ob Trimm an Land oder Trimm auf dem Wasser, es wurde permanent darauf geachtet, dass die Boote perfekt zum Wind abgestimmt waren.

Das Fazit aller Teilnehmer am Ende der Veranstaltung war, dass sie ganz viel Wissen mitnehmen konnten. Auch die Gespräche am Abend auf dem Clubschiff waren wichtig, weil hier die  Trainer der jungen Segler sich mit den Trainern des SVN austauschen konnten. So wurde hier mit dem Verbandstrainer des RVWE, Siebo Willms, die Planung für die nächsten Events in der Region auf den Weg gebracht.

Segler aus folgenden Vereinen nahmen an diesem Training des Segelverbandes Niedersachsen teil: Yachclub Harlesiel, Spiekerooger Segelclub, Burkana Borkum, Segelklub Juist, Segelverein Langeoog, Segelverein Leer, Wassersportverein Uphuser Meer, Emder Segelverein, Yachtclub Greetsiel, Wassersportverein Emden, Zwischenahner Segegklub,.

Für alle war es ein gelungenes Wochenende, da die Kinder und Jugendlichen viel Spaß auf dem Wasser und abends beim gemeinsamen Miteinander hatten und sich viel neues Wissen angeeignet haben. Für die Trainer des A-Watt und die angereisten Trainer des SVN bedeutet dieses Wochenende eine gestärkte Zusammenarbeit und ein weiterer Schritt für die Förderung der Jugendsegler im ostfriesischen Raum.

Siebo Willms

Trainingslager bei traumhaften Bedingungen

Am ersten Wochenende in den Sommerferien machten sich die Segler der Leistungsgruppe Weser-Ems auf den Weg zum YStM am Steinhuder Meer, um sich dort intensiv auf die Deutsche Meisterschaft Ende Juli vorzubereiten. Ein wichtiges Ziel war es, dass die jungen Segler sich auf dem größten niedersächsischen Binnensee zurechtfinden   und sich besondere Landmarken wie den Kalimanscharo einprägen konnten.

Das ist für Regattasegler immens wichtig, weil man so die sich drehenden Winde erkennen und für sich nutzen kann. Natürlich vermittelt es auch ein Gefühl der Sicherheit, wenn man sich auf einem Revier auskennt. Zusammen mit Seglern aus Berlin und vom Steinhuder Meer machten sich die ostfriesischen Segler am Samstag auf den Weg zum Wilhelmstein, einer alten Festungsinsel im Steinhuder Meer. Geführt wurde diese Trainingsgruppe von Nele Marie Willms einer Leistungstrainerin des Regionalverbandes Weser-Ems, die selbst erfolgreich Teeny gesegelt ist und viele Trainingslager und Regatten auf dem Steinhuder Meer absolviert hat.

Die Wind- und Wetterbedingungen waren ideal und die Windstärken nahmen kontinuierlich von Tag zu Tag zu. Auch die Windrichtung drehte von West nach Ost, so dass die Teams alle Facetten dieses Binnensees kennlernen konnten. Ein Trainingsziel war es auch, die jungen Teams daran zu gewöhnen was es heißt mehr als 5 Stunden auf dem Wasser zu sein und sportlich zu segeln. Bei der Langstreckenfahrt zum Wilhelmstein hieß es auf dem Hinweg Halb Wind unter Spinnaker, zurück Am Wind auf der Kreuz. Hier wurden die jungen Sportler richtig gefordert und es war ein Vorgeschmack auf die Deutsche Meisterschaft Ende Juli. An den Wettkampftagen werden die Segler 5 und mehr Stunden auf dem Wasser sein. Abends, nachdem die Boote weggepackt waren, konnten die Sportler noch ausgiebig das Steinhuder Meer zum Baden nutzen.

Ein großes Dankeschön geht auch an den Yachtclub Steinhuder Meer für seine große Gastfreundschaft und die tolle Bewirtung durch die Vereinsgastronomie. Alle Teilnehmer freuen sich auf die IJDüM beim YStM.

Vom Sailing Team Weser Ems nahmen folgende Segler an dem Training teil. Fenja Schoof ( WSU), Laura Eckert ( ESV), Anna Hillers (WVE), Eva Kromminga (SVL), Hannah Kromminga (SVL), Talea Willems (YCG) und Okka Barghoorn (WSV).

Siebo Willms

Erfolgreicher Trainerassistentenlehrgang

Der erste von zwei Trainerassistentenlehrgängen des SVN fand in diesem Jahr in Bad Zwischenahn statt. 15 motivierte Segler der Regionalverbandes Weser-Ems trafen sich schon am Freitag den 18 Februar in der JH direkt neben dem Zwischenahner Segelclub, um das ganze Wochenende lang am Theorielehrgang teilnehmen zu können.

Die Segelambitionen der Teilnehmer reichen vom Regattasegeln bis zum Langstreckensegeln in den Wattgebieten. So unterschiedlich wie die Ambitionen der Teilnehmer war auch ihr Wissenstand.

Neben Themen wie Recht und Haftung oder Gruppendynamik war immer wieder die Frage, was macht ein Trainerassistent überhaupt. In Gruppenarbeiten erarbeiteten sich die Teilnehmer viele der Fragen, die im Raum standen, selbst.

Es wurde aber nicht nur gesessen, sondern auch Sport gemacht und es ging an die frische Luft mit einem sehnsüchtigen Blick auf den See. Besonders der Blick auf den zugefrorenen See und das Ambiente im ZSK und der JH weckte die Vorfreude auf das Praxiswochenende im April.

Mit Bad Zwischenahn wurde ein idealer Ort für solche Lehrgänge im Bereich Weser-Ems gewählt, da JH und Verein direkt nebeneinander liegen.

Dieser Vorteil konnte vom 27. bis 29.  April für die Praxis genutzt werde. Am Freitagabend ging es bei herrlichem Sonnenschein schon für das Einsegeln aufs Wasser.

Für die Trainerassistentenausbildung standen zwei Optis, drei Teenys und drei 420er zur Verfügung. Neben dem Verbandstrainer des Regionalverbandes, Siebo Willms, war auch der Lehrwart des SVN, Martin Hartmann anwesend.

Nele Marie Willms übernahm als Teamerin nicht nur die Abnahme der Lehrproben an Land,

sondern als aktive Seglerin und Trainerin im Leistungssegeln auch die Lehrproben auf dem Wasser.

Die jungen Trainerassistenten konnten den Anfängern an Land schon auf dem Trockenen die Übungen zeigen und bei Bedarf Hilfestellung geben, um dann auf dem Wasser das Gelernte umzusetzen.

Hier zeigte sich der hohe Wissenstand der Teilnehmer und es war kein Problem den Anfängern auf dem Wasser ein Gefühl von Sicherheit zu vermitteln. Auch der Umgang und das Heranfahren an ein Segelteam mit dem Mobo stand auf dem Programm. Auch hier bewiesen die Teilnehmer das nötige Fingerspitzengefühl.

Am Sonntag zeigte sich, dass die Opti-, Teeny- und 420er-Anfänger viel gelernt haben. Vom Spisegeln bis zum sicheren Stehen im Trapez klappte schon alles.

Alle Teilnehmer waren mehr als zufrieden mit diesem tollen Wochenende, bei dem alles passte. Man kann davon ausgehen, dass viele in den nächsten Jahren auch den Trainer-C-Breitensportlehrgang besuchen werden. Ein großer Dank gilt dem ZSK für seine mehr als kameradschaftliche Unterstützung und die Bereitstellung der Boote und des Clubgeländes.

Siebo Wilms

Breitensporttraining Zweihand am Kleinen Meer

Am Wochenende vom 19. und 20. Mai fand auf dem Kleinen Meer ein Umsteiger- und Fortgeschrittenentraining auf dem Teeny und 420er mit Nele Marie Willms statt. Einige Jugendliche hatten die Möglichkeit an diesem Wochenende in den 420er reinzuschnuppern, da sie nach der Deutschen Jüngstenmeisterschaft im Teeny in diesem Sommer umsteigen wollen. Paralell fand zeitgleich ein Breitensporttraining von Detlef Hillers mit den Optis statt und so konnten Optisegler auch schon einmal in das Teenysegeln reinschnuppern. Das entspricht voll dem Koopetraionsgedanken der am Klein Meer beheimateten Vereinen und zeigt das die intensive Zusammenarbeit unter den Vereinen Früchte trägt und die Segeljugend kontinuerlich wächst.

Samstagvormittag begann das Training mit dem Aufbauen der Boote und einer Sporteinheit, um die Fitness der Jugendlichen zu testen.Neben Dehneinheiten, wurden die Segler auch durch Kraftübungen mit ihrem eigenen Körper darauf vorbereitet, was es bedeutet, auf ein größeres Boot umzusteigen.

Samstagnachmittag war es dann nach einer kleinen Stärkung am Mittag soweit, dass die jungen Segler endlich auf das Wasser durften. In dieser Trainingseinheit ging es darum die Segler durch einzelne Bewegungsabläufe an die Rollwende zu führen, um diese Abläufe dann zu einer kompletten Rollwende zusammenzusetzen.

Sonntag begann das Training wieder mit einer leichten Sporteinheit. Darauf folgte ein Matchracetraining, um sowohl die Teenys, als auch die 420er auf einen Zweikampf in einer Wettfahrt vorzubereiten. Die jungen Talente zeigten dabei sehr viel Kampfgeist und Ehrgeiz, um das jeweils andere Team zu besiegen. Abgerundet wurde das Training mit der Schatzregatta am Sonntagnachmittag, bei der sowohl Teenys, als auch 420er ihr gelerntes Können beweisen konnten. Bei der Abschlussrunde wurden noch einmal Tipps und Tricks für die bevorstehenden Regatten ausgetauscht und betont, wie sich die Segler sportlich darauf vorbereiten können. Es war somit alles in allem ein sehr gelungenes Trainingswochenende mit zufriedenen und glücklichen Seglern.

Siebo Willms