Gelungener Einstieg in den Regattasport

Drei ostfriesische  Teams der Leistungsgruppe Teeny des Regionalverbandes Weser Ems, machten sich mit ihren Booten auf den Weg nach Hamburg, um auf der Außenalster ihre erste Ranglistenregatta zu segeln.

Das Wetter war herrlich bei viel Sonne und wenig Wind, nur  für Segler im Herbst heißt das Flaute und keine Wettfahrt. Nachdem die Boote am Samstagmorgen abgeladen waren, wurden sie aufgeriggt und getrimmt. Danach schickte der mitgereiste Verbands-trainer Siebo Willms die Mann-schaften raus auf die Alster. Ziel war es, das Revier mit seinen Eigenarten kennenzulernen und sich auf eine Schwachwindregatta einzustellen.

Auch nutzten die jungen Segler den Nachmittag um mit ihrem Trainer im Briefing die Segelanweisung durchzugehen und den Kurs zu verstehen, denn in Hamburg sind  5 Bahnmarken auf der Regattastrecke zu beachten und nicht drei wie die Segler es sonst gewohnt sind.

Für den nächsten Tag war Wind gemeldet worden und der erste Start wurde auf 10 Uhr gelegt. Das hieß, früh aufstehen am Sonntagmorgen damit, man um 9:00 Uhr beim legendären Hamburger Segelclub sein konnte. Umziehen, Boote abdecken, Segel setzen, letzte Anweisung vom Trainer und dann ab aufs Wasser einsegeln und sich auf den ersten Start vorbereiten.

Neben der Bootsklasse der Teenys waren auch 420er und H Jollen auf der Bahn und so hieß die Device,  Aufpassen und Kollisionen auf dem engen Startraum vermeiden. Der erste Start lief nicht so optimal, weil alles etwas fremd und anders war als sonst auf Regatten. Beim zweiten Start lief es dann schon besser und besonders auf dem Vorwindkurs unter Spinnaker wurde um jeden Platz gekämpft.

Manchmal fiel die Entscheidung erst an der Tonne 5 wenn es auf die Zielkreuz ging und die Zuschauer konnten spannende Tonnenrundungen beobachten. Auch hier zeigten die jungen ostfriesischen Teams dass sie seglerisch schon das Zeug haben, an solchen Events teilzunehmen. Das Ziel für das nächste Jahr ist die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft der Teenys. Insgesamt wurden an diesem Tag 4 Wettfahrten gefahren und die jungen Sportler steigerten sich von Wettfahrt zu Wettfahrt.

Im Debriefing lobt der Verbandtrainer die Mannschaften für ihre hervorragende Leistung und alle waren sich einig, dass es wichtig ist, sich im Winter mit Taktik und Strategie zu beschäftigen. Die Heimreise nach Ostfriesland traten alle mit dem Gefühl an, dass dieses Wochenende auf der Alster nicht nur ein tolles Erlebnis war, sondern das es die Teams nach vorne gebracht hat. Auch das Ergebnis kann sich sehen lassen.

 

Ergebnisse

Platz 6 Fenja Schoof / Laura Eckert

Platz 7 Paul Ulrich / Josefine Vogets

Platz 9 Emma Ulrich / Anna Hillers

Siebo Willms

Gelungenes Segeltraining auf dem Kleinen Meer

Über Pfingsten richtete der Wassersportverein Emden eine Trainingsmaßnahme für den Regionalverband Weser Ems aus. Das Besondere an dieser Maßnahme war, dass zwei Veranstaltungen parallel zueinander durchgeführt wurden. Zum einen fand ein intensives Starttraining für die Optis statt, zum anderen ein Umsteigerlehrgang auf das 2 Mann Boot Teeny.

Am Samstag startete der Vereinstrainer des WVE , Detlef Hilers, das Optitraining mit einem Stationslauf, um die jungen Segler mit verschiedenen Übungen auf das Bootshandling für den Regattastart vorzubereiten.

Den ganzen Tag über wurden Theorieeinheiten wie Regelkunde und Flaggensignale eingestreut. Alle 17 Teilnehmer aus 5 Vereinen ( WSU, ESV, WVE, WSV Hieve und SV Leer ) waren aufmerksam dabei. Die jungen Sportler aus Leer wurden von ihrer Trainerin Katrin Stern begleitet, die auch permanent  bei der Wasserarbeit dabei war.

Parallel dazu fand durch den Verbandstrainer Siebo Willms eine Einführung in die Bootsklasse des Teenys statt. An Land wurde den aufmerksamen Segler erklärt, wie man die Segel setzt, einen Spinnaker bedient und sicher im Trapez steht. Anschließen ging es dann raus aufs Wasser und im Rotationsverfahren kamen dann alle Segler auf den Teeny.

Schon nach kurzer Zeit traute sich sogar die jüngste Teilnehmerin sich ins Trapez zu hängen und Segeln einmal aus einer ganz anderen Perspektive zu erleben. Das Trapezsegeln ist sehr wichtig wenn, wie für den  nächsten Tag vorhergesagt, der Wind auch einmal kräftiger weht.

Aber auch die ersten Manöver unter Spinnaker wurden gefahren.

In der Mittagspause wurde dann gegrillt und alle Teilnehmer waren mehr als zufrieden mit dem, was an Salaten usw. angeboten wurde. Auch hier zeigte sich, dass die Vereine sehr gut aufgestellt sind und auf sehr engagierte Eltern zurückgreifen können.

Um die Starts so realistisch wie möglich zu gestalten wurde das Startschiff des WSV eingesetzt und der 2.Vorsitzende des Vereins fungierte zusammen mit seiner Frau als Wettfahrtleiter. Da der Wind im Mittel auf 4 bft aufgefrischt hatte, wurden die jungen Segler richtig gefordert.

Besonders auf der Kreuz wurde viel abverlangt. Natürlich blieb die ein oder andere Kenterung nicht aus. Bei der Wassertemperatur und dem herrlichen Sonnenschein war das aber kein Problem.

Auch bei den Teenys gab es Momente wo die Schwimmbewegungen der Segler automatisch einsetzten. Aber auch hier beherrschten die Segler ihre Boote und nach dem Aufrichten und dem Wasserschöpfen ging es dann weiter.

In der Abschlussrunde der Veranstaltung brachten alle Teilnehmer zum Ausdruck, dass es ein vollkommen gelungenes Wochenende war und alle viel dazu gelernt hatten. Besonders das Kennenlernen des Teenys war eine Bereicherung. Ein besonderer Dank ging an den Regionalverband Weser Ems dafür, dass er die Boote zur Verfügung stellt. Am Montag wurde spontan ein Teenytraining organsiert und noch einige Schläge auf der Hieve gesegelt.

Trainingslager der Jugendsegler des BCN

Auf Einladung des an der Ems in Jemgum befreundeten Segelvereins fand am Wochenende des 22./23. April 2017 ein Trainingslager für die Jugendsegler des BCN statt.

Das Trainingslager wurde nicht im Heimatrevier des Vereins, also an der Ems, eingerichtet, da diese zu stark gezeitenabhängig ist, sondern in Midwolda/NL. Hier fanden sich den BCN-Seglern ein hervorragendes Trainingsrevier.  Der See war optimal, um die ersten Erfahrungen auf der RS Feva Jolle zu sammeln. Die meisten Segler haben bereits ein paar Jahre Erfahrung in dem Optimisten als Einsteigerboot gemacht, aber hier wurden die Segler bei kräftigem Wind stark in Anspruch genommen. Vor allem am Samstag hatten einige Segler noch zu großen Respekt bei Windböen von ca. 6 Windstärken, den sogenannten Genacker zu ziehen. Ohne Ausnahme sind alle Segler aufgrund der unberechenbaren Bedingungen mit Ihren Booten gekippt. Das sogenannte Kentern war aber für keinen der Segler ein Problem, aber trotz der getragenen Wasssportbekleidung war die Wasser- und Lufttemperatur doch empfindlich kalt.

Die Kinder wurden von einem professionellen Feva Trainer unterrichtet und die Wochenendveranstaltung wurde mit einer Abschlussregatta beendet. Den Kindern hat das Wochenende sehr gut gefallen, und es wurden neue Freundschaften geschlossen mit den anderen Teilnehmern der Seglervereine aus Hamburg und Jemgum.

Die Segler des BCN wollen im Laufe des Jahres auf jeden Fall einen weiteren Trainingstermin mit den Freunden aus Jemgum in Midwolda durchführen und haben sich nochmals beim Veranstalter bedankt.

Regionales Breitensporttraining für Optimisten am Kleinen Meer

Der  14 Nachwuchssegler erhielten Schulungen in Segeltrimm und Umweltbildung

Der Niedersächsische Seglerverband engagiert sich seit 4 Jahren für eine Förderung des Breitensports und stellt den niedersächsischen Vereinen spezialisierte Trainer aus ihrem Trainerpool für spezielle Trainingsmaßnahmen in den von den Vereinen gewünschten Bootsklassen zur Verfügung.

Am Pfingstwochenende fand für die Optisegler der Ostfriesischen Binnenseen und der Küste  ein solches Trainingslager  am Kleinen Meer statt.

Hierfür gingen 14 Meldungen aus vier verschiedenen Vereinen von Jugendlichen im Alter von 14 bis 8 Jahren ein. Die Teilnehmer befanden sich in unterschiedlichen  Könnensstufen, so waren Regattasegler dabei, als auch Kinder, die im letzten Jahr das Segeln erlernt haben.

Der Schwerpunkt an den drei Tagen sollte darin, liegen das  Bootshandling zu schulen, um hieraus sinnvolle Starttechniken zu entwickeln. Überdies war Zeit, die Grundtechniken der Wende und Halse, gerade bei den Jüngeren, noch mal zu vertiefen.

Am Freitagabend waren noch alle auf dem Wasser in der ersten Einheit ging es darum die verschiedenen Könnensstufen auf ein Niveau zu heben in dem sich jeder an einem erfahreneren Segler orientierte. Die die Nachwuchssegler des Uphuser und Kleinen Meeres konnten sich an der Übersicht in der Kreuz bei Jan-Hendrik Vagelpohl von Luv Up Jemgum orientieren, der wiederum zusätzliche Aufgaben erhielt, um seine Manövertechnik zu verbessern.

Am Samstag und Sonntag machten 6-7 Bft. dem ursprünglichen Trainingsplan einen Strich durch die Rechnung. Auf dem Wasser war es nur noch möglich einzelne Segler in Begleitung eines Trainerbootes, hiervon standen 2 zur Verfügung, über das Meer zu geleiten, um die individuelle Technik bei Starkwind zu verbessern. Der Start wurde trotzdem an  Land durchgesprochen und die Regeln erörtert. Jedoch wurde an Land auch praktisch gearbeitet. Die Jugendlichen verglichen den Segeltrimm ihrer Riggs und passten sie auf die Windverhältnisse an. Bei den längst nicht einheitlichen Booten, es gab auch ein Holzriggs, waren die Trainer Detlef Hillers und Markus Vagelpohl länger als erwartet damit beschäftigt die Segel gemeinsam mit den Seglerinnen und Seglern einzustellen. Aufgelockert wurden die theoretischen Einheiten immer wieder mit Bewegungsspielen.

Am Sonntag waren die Windverhältnisse ähnlich. Die Kinder besprachen vor der Praxis auf dem Wasser die Besonderheiten des Segelrevieres in Bezug auf den Landschaftsschutz. Und hospitierten danach beim Start der Pfingstregatta von Lasern und Finns, so dass sie die praktische Umsetzung der Vorstartphase mit ihren Trainern analysieren konnten und die Bedeutung der verschiedenen Fahnen und des Kurses in der Praxis beobachteten.

Die abschließende Regatta für die Optimisten konnte aufgrund des starken Windes nicht angeschossen werden und so gingen die Kinder ohne vorher zu Segeln an Land auf Schatzsuche, bei der sie auf dem Gelände des WVE kleinen nützlichen Segelsachpreise finden mussten, die von der 2. Jugendwartin Mareke Mittler versteckt wurden.

Die Opti B- Ranglistenregatta am 16./ 17.07.16 auf dem Kleinen Meer, bekannt als Internationale Ostfriesische Optimeisterschaft (IOO), ist für alle Beteiligten der Region die nächste große Herausforderung.

Doch bis dahin heißt es auch ohne Trainer weiterhin fleißig trainieren.

Das nächste regionale Breitensporttraining in der Region findet für Optis und Piraten vom 10.-12.6 2016 in Greetsiel statt.

18 neue Segeltrainer

Freuen sich über die bestandene Prüfung: Die 18 neuen Segeltrainer in Niedersachsen mit Lehrgangesleiter Martin Hartmann

Bei traumhaften Bedingungen legten im Juni 18 Segler aus ganz Niedersachsen ihre praktische Prüfung am Speichersee als Trainer C Segeln und als Trainer C Segeln Leistungssport ab.

Auch in diesem Jahr richtete der Segelverein Speichersee Emsland für den Landessegler-verband Niedersachsen diese Prüfung aus. Der See in Geeste bringt alle Voraussetzungen mit, um diesen hohen Leistungsstand der Teilnehmer gerecht zu werden. Vom Aufbau einer Trainingseinheit im Jüngstenbereich bis zum Spinackersegeln für professionelle Regatta-segler reichten die Lehrproben der angehenden Trainer.

Der Lehrwart des Landesseglerverbandes, Martin Hartmann, bedankte sich beim Vorstand des SvSE für die tollen Segler, das hochwertige Bootsmaterial, den wunderbaren See und die perfekte Location, die ihm zur Verfügung gestellt wurden. Auch der Verein zeigte sich sehr zufrieden mit dem Wochenende, denn auch die Segler des Vereins profitierten von dem hohen Wissenstand aller angehenden Trainer. Die wiederum haben es genossen die vielen verschiedenen Bootklassen des Vereins zu nutzen und auszuprobieren.

Die Trainerprüfung bestanden : Anke Altenburg SLRV, Jonas Altenburg SLRV, Till Beilken WSV- AWB, Pia Bösert YSTM, Jan Düllmann SVH, Timo Engelberts WSV-AWB, Klaus Fischer SVG, Ingo Lischka SLRV, Florian Jakobtorweihen SVH, Maximilian Kramer SvSE, Nele Marie Willms SvSE, Sophie Müller HYC, Johannes Muschkeit SVBS, Jan Hendrik Oelmann HYC, Moritz Pich WSV-AWB, Johanna Rehkamp RSC 77, Britta Vogelberg SKWB, Annika Zindel SCS 78, Torben Harms SCHa.

Die Hospitation zum Trainer C Leistungssegeln absolvierte an diesem Wochenende Rebecca Meier vom SvSE.

Der Segelverband Niedersachsen gratuliert allen Teilnehmern zur bestandenen Prüfung.