Lutz/Beucke dicht an einer WM-Medaille dran

Tina Lutz (ChiemseeYC) und die Strander Susann Beucke (HYC) überzeugten mit einem fünften Platz bei der Weltmeisterschaft in der olympischen 49erFX-Klasse vor Auckland/Neuseeland und sicherten damit nicht nur das Nationenticket für Olympia im kommenden Jahr in dieser Klasse, sondern brachten sich selbst auch in eine ausgesprochen gute Position, was den weiteren Verlauf der internen DSV-Qualifikation angeht.
Als Drittplatzierte gingen die beiden ins abschließende Medal Race, mussten in Führung liegend nach einer Kenterung zwar noch zwei skandinavische Teams vorbeiziehen lassen, aber nach kurzer Enttäuschung überwog schnell der Stolz, so gut wie alles richtig gemacht zu haben. Im Feld der 61 Teams aus 27 Nationen gelang ihnen mit gutem Bootsspeed eine konstante Serie mit wenigen Ausrutschern jenseits der Top Ten-Plätze. Beide Seglerinnen zeigten sich konzentriert und mit guter Moral an Bord, waren locker genug, um mit dem Druck ihrer dritten Olympia-Kampagne umzugehen.
Nach durchwachsenen Ergebnissen in der vorolympischen Saison 2019 hatten die beiden Routiniers (beide segeln seit 2007 zusammen) sich im Herbst vom Mannschaftstraining des DSV-Teams abgemeldet und trainieren seither mit dem Briten Ian Barker, 49er Silbermedaillengewinner von Sydney 2000 und ehemaliger Coach der Irischen Nationalmannschaft. Der Mut, so spät noch einmal entscheidende Veränderungen vorzunehmen, ist jetzt belohnt worden.
Daumen drücken für die beiden weiteren Events, die WM 2020 im Februar in Australien und die Prinzess Sofia Trophy auf Mallorca im April, wo sich Tina und Susann dann endgültig das olympische Ticket für die Spiele in Tokio holen sollen! Bisher hat sich der hohe Aufwand jedenfalls gelohnt, die Motivation im Team ist nach der Weltklasseleistung in Neuseeland weiter sehr hoch.

Niedersächsische Vereine für erfolgreiche Ausbildung ausgezeichnet

Im Rahmen seiner Initiative „Gemeinschaftsprojekt Vereinsausbildung“ zeichnete der DSV in diesem Jahr auf seinem Seglertag in Hamburg insgesamt 44 Mitgliedsvereine für ihre besonders hochwertige Ausbildung aus. Bis zum 31.7. konnten Vereine ihren Bewerbungsbogen einreichen und dabei zurückliegende Maßnahmen und Qualifikationen benennen. Zur Ausbildung zählte dabei neben dem direkten Vereinsangebot wie Jugendtraining oder Führerscheinkurse auch das mittelbare Engagement eines Vereins, wie z.B. das Entsenden von Mitgliedern zu externen Fortbildungen. Kleinere Vereine hatten dabei die gleiche Chance auf die Auszeichnung, weil bei der Bewertung die Aktivitäten im Verhältnis zur Größe des Vereins gesetzt wurde. Seit 2007 wird diese Maßnahme alle zwei Jahre durchgeführt.

Folgende Vereine erhielten beim Deutschen Seglertag 2019 die Auszeichnung für herausragende Ausbildung

  • Northeimer Segelclub e.V. (N.117) – schon zum siebten Mal in Folge –
  • Segel-Club Sarstedt e.V. (N.135)
  • Segelverein Speichersee Emsland e.V. (N.174)
  • Segler-Verein Braunschweig e.V. (N.072)
  • Turnklub Jahn Sarstedt e.V. (N.151)
  • Wassersportverein “Luv-Up” Jemgum e.V. (N.025)

Die Clubs erhielten eine DSV-Plakette, eine Urkunde sowie eine Flagge. Mit dieser Auszeichnung können die Vereine ab sofort einfacher neue Mitglieder werben, aber auch bei potentiellen Partnern aus Wirtschaft und Verwaltung selbstbewusster auftreten.

Herzlichen Glückwunsch !

Viel Flaute bei der Laser – Radial U21 WM

Die Bedingungen bei der U21 WM Anfang November vor Split/Kroatien gestalteten sich schwierig: Jede Menge Startverschiebungen wegen Flaute waren zu überstehen, in den ersten fünf Tagen der Regatta schafften wir gerade mal zwei Rennen und das bei grenzwertigen Leichtwindbedingungen. Der ausrichtende JK Mornar konnte das erste Rennen erst am vierten Tag der Veranstaltung austragen. Der Start war meistens für früh morgens angesetzt, da das die einzige Zeit des Tages war, wo noch annähernd Wind vorhergesagt war. Die Startreihenfolge änderte sich jeden Tag, da immer nur die ersten zwei Fleets ein bzw. ein halbes Rennen schafften. Je nachdem, ob wir vor oder nach den Jungs starteten, brach der Wind auch tatsächlich am Start schon wieder ein.

Doch am letzten Tag kam zum Glück ein Tiefdruckgebiet, welches uns auf den letzten Drücker noch drei weitere Rennen bei schönem starkem Wind bescherte. So kam dann doch noch eine Meisterschaftswertung zustande. Meine Performance bei diesem Event war durchwachsen und ein Frühstart trug auch nicht unbedingt zu einem besseren Ergebnis bei. Trotzdem war es für mich eine schöne – meine letzte – U21 WM. Ich habe nochmal jede Menge gelernt und durch die reichliche Wartezeit viele der anderen Segler besser kennengelernt. So eine Segelkampagne ist ein langer, anstrengender, aber auch unglaublich aufregender Weg. Und es macht noch viel mehr Spaß, wenn man ihn mit Freunden, die die gleiche Leidenschaft haben, teilt.

Lena Weißkichel

Anm. d.R.: Lena startet für den Segler-Verein Großenheidorn e.V. am Steinhuder Meer,
weitere Fotos von der Veranstaltung über Facebook „ILCA Laser Under 21 World Championship“.

Detlef Lohse in den Vergabeausschuss der Stiftung Elbefonds gewählt

Seit Sommer 2019 wird die Fahrinnenanpassung bzw. Vertiefung der Elbe durchgeführt. Ab 2020 wird es für ca. 65 Vereine an der Elbe möglich sein, Zuschüsse zur Beseitigung des Schlickes aus Vereinshäfen zu erhalten. Hierzu müssen Anträge an die Stiftung Elbefonds gestellt werden. Die Stiftung Elbefonds wird gemeinsam mit dem Vergabeausschuss die Anträge sammeln und die jeweiligen Förderungen beschließen. Neben der Geschäftsführung der Stiftung Elbefonds sitzen drei Vertreter der anliegenden Bundesländer Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen in diesem Ausschuss. Für Niedersachsen wurde auf der letzen Nedderelv-Sitzung Detlef Lohse einstimmig in den Vergabeausschuss gewählt. Detlef Lohse kommt von der SV Cuxhaven und ist im Vorstand des Segler-Verband Niedersachsen e.V. als Schriftwart tätig.

Weitere Informationen unter: www.maritime-elbe.de/wir-ueber-uns/stiftung-elbefonds.html

„Team Coolman“ startet durch – ein Saisonbericht von Pia Kuhlmann

Im vorolympischen Jahr 2019 wurden die Vorbereitungen beim Laser Radial Team „Coolman“ vom Steinhuder Meer, mit Papa Uwe Kuhlmann als Coach und Mama Doris als „Shore-Crew“, etc. intensiviert. Nachdem Pia zu Jahresbeginn ihr Berufspraktikum in Eckernförde erfolgreich absolviert hatte, ging es Anfang April auf große „Südeuropa-Tour“ (Sailing World Cup Genua – Semaine Olympique Voile Francaise Hyére – EM Porto):
“Bei Super-Leichtwindbedingungen legte ich in Genua trotz einer Woche Vorbereitung vor Ort beim Sailing World-Cup einen katastrophalen Saisonstart hin. Das Ergebnis vor Genua spornte mich aber erst recht für das folgende Trainingslager in Hyères an. Int. Trainingsrennen waren ein großer Bestandteil meines Trainings. Das zahlte sich aus, so dass das Ergebnis der Regatta „Semaine Olympique Francaise“ schon etwas zufriedenstellender war. Anfang Mai ging es ohne große Stopps weiter zur EM nach Porto. Ich war zuvor noch nie in Portugal gesegelt, verliebte mich aber sofort in die Bedingungen auf dem Wasser. So hatten wir zum Start unserer Trainings riesige Wellen aus Nordwest und Wind mit bis zu 28 Knoten, die zu einigen Kenterungen führten. Nach und nach stellten sich aber Gefühl und Handling für diese Bedingungen ein. Doch Porto hielt nicht nur Starkwind und Welle bereit, sondern auch Restdünung und wenig Wind, welche vor allen Dingen in der Qualifikationsserie der EM vorherrschten und mich so forderten, dass ich erst am letzten Quali-Tag den Cut für die Goldfleet (erste Hälfte im WM-reif besetzten Starterfeld von 120 Seglerinnen) schaffte. In den Tagen der Finalserie frischte der Wind dann noch einmal auf und die Wellen wurden wieder höher. Fokussiert und bereit alles zugeben, konnte ich in diesen Bedingungen dann eine nahezu brillante Finalserie mit 4 Top-Ten Platzierungen segeln. Platz 21 bedeutete mein bisher bestes EM-Trophy-Ergebnis meiner (Senioren-) Segelkarriere, Platz 16 in der Europawertung von 90 Booten und Platz 7, wenn man nur die sechs Finalrennen in die Wertung nehmen würde. Nach 52 Tagen im Ausland, drei absolvierten Regatten und über 2300 km Heimweg freute ich mich erstmal auf die Heimat. Doch lange konnte ich nicht verschnaufen. Nach elf Nächten im eigenen Bett ging es zu Pfingsten gleich weiter zur „Young European Sailing“ nach Kiel. Starkwind bestimmte den Beginn der Serie, die Erwartungen von allen Seiten, aber ganz besonders meine eigenen waren hoch. Doch mit zwei unnötigen Kenterungen und einer „Hammer-Böe“, die mich in Führung liegend am Lee-Gate vorbei zwang (an eine Halse war im „Überlebensmodus“ nicht zu denken…) lief alles schief, was schief gehen konnte. Doch mit jedem weiteren Tag kämpfte ich mich wieder nach vorne und letzten Endes reichte es mit Platz drei fürs Podium.
Knapp zwei Wochen später stand die Kieler Woche auf dem Programm. Das Feld war recht gut besetzt, damit auch das Ziel gesteckt – Medalrace. Nach einem soliden ersten Tag folgte ein grausam schlechter zweiter Tag, zwei Rennen nur knapp in der ersten Hälfte – und das ausgerechnet bei „meinen“ Bedingungen. Bessere Rennen folgten und ließen mich meinem Ziel näherkommen, doch im letzten Rennen brach der Wind dann zusammen und es war eher ein ins Ziel treiben. Auf dem letzten Halbwindschenkel behielt ich bei kompletter Flaute die Nerven und rettete mich ohne Strafe (Regel 42 / unerlaubter Vortrieb) ins Ziel. An Land packte ich, etwas enttäuscht auf Platz 11 liegend, mein Boot zusammen und zog es zum Wohnmobilstellplatz. Doch durch die Disqualifikation der zehntplatzierten Türkin rückte ich unverhofft ins Medalrace vor. Vollkommen verzückt musste ich so, wohl oder übel noch einmal mein Boot ins Hafenvorfeld ziehen um am nächsten Tag im Medalrace zu starten, das ich als Sechste beendete. Auf Platz 10 werde ich für die Kieler Woche 2019 in den Statistiken geführt.
Auf den Lorbeeren konnte ich mich jedoch nicht lange ausruhen; ein privat organisiertes internationales Trainingslager mit Seglerinnen aus Spanien, Mexiko, Norwegen und Hongkong folgte an gleicher Stelle – eine gute Vorbereitung für den Laser-Europacup in Warnemünde.
Nach drei erfolgreichen Regatten, musste ich in Warnemünde, anders als in den beiden Vorjahren, wo es jeweils fürs Podium reichte, einen Rückschlag hinnehmen. Schlechte Ergebnisse und ein Frühstart – zum Ende der Regatta lediglich der 9. Platz in einem eher „schwach“ besetzten Starterfeld.
Bis zum Deipen-Cup in Mardorf, auf dem ich niedersächsische Landesmeisterin wurde, verging ein Monat in dem ich mich neben dem Segel- und Athletiktraining auch mal wieder alltäglichen Dingen widmete und auch wieder einen Studentenjob hatte. Als Überbrückungsevents bis zur Internationalen Deutschen Meisterschaft Ende September folgte der Strander KÜZ im Kieler Yacht-Club, meinem aktuellen Trainingsstützpunkt und dann auch noch der Laser-Cup in Steinhude. Dort wurde ich im Endergebnis Dritte und im Rahmen der Distriktmeisterschaft Nord holte ich Silber. Nach einem Kurzurlaub mit einer Freundin in Dänemark war dann bis Ende September die unmittelbare Vorbereitung für die Deutsche Meisterschaft in Glücksburg voll im Gange.
Mit neuem Segel konnte die Meisterschaft beim FSC beginnen, doch die Wetterbedingungen waren schwer vorhersehbar. Wenig Wind, viele Dreher und eine gelbe Flagge (Regel 42.basic) auf dem Vormwind machten mir am ersten Tag das Leben schwer. Der nächste Tag brachte mehr Wind und bessere Ergebnisse, sogar zwei „Bullets“ (1. Plätze). Ich vollendete die Qualifikationsserie mit soliden Ergebnissen und starte so mit dem roten Leibchen, Platz 3, ins Medalrace.
Aber was für ein Durcheinander: Ein Einzelrückruf veranlasste mich und vier weitere Konkurrentinnen zurück hinter die Startlinie zu segeln. Eine nervenaufreibende erste Kreuz, Platz 9 an der ersten Bahnmarke, ein guter Vormwind, eine geniale zweite Kreuz und dann ein noch besserer Vormwind – ich überquerte die Ziellinie als 4. und rutschte durch die Punktekonstellation aus dem Medalrace noch unerwartet auf den 2. Gesamtrang vor. So konnte ich den Vizemeistertitel des Vorjahres bestätigen – ein Erfolg für mich und für das gesamte „Team Coolman“, dem dieser motivierende Erfolg galt. Mein größtes Ziel für die kommende Saison ist es, mich für die Olympischen Spiele in Tokio 2020 zu qualifizieren. Und hierfür bin ich bereit alles zu geben! Im nächsten Jahr findet die nationale Ausscheidung statt. Dafür werde ich bereits Ende Dezember nach Melbourne/Australien aufbrechen, um mich intensiv auf die dann im Februar dort stattfindende Weltmeisterschaft, das erste Ausscheidungs-Event, und meine kommende Saison vorzubereiten. Im März wird es weiter nach Mallorca zur Princess Sofia Regatta, der zweiten Ausscheidung, gehen und dann Anfang Mai direkten Weges nach Griechenland zur EM, wo es zum Showdown der Ausscheidung kommen wird, hoffentlich mit positivem Ergebnis fürs „Team Coolman“. ” 

IDM der EUROPE Segler vor Schilksee – Deutsche Meisterin 2019! Innensicht: Intensive Vorbereitung für drei Tage Segeln vor Kiel

Die Innensicht eines Erfolges bleibt in den meisten Berichten verborgen. Die Deutsche Meisterin bestätigt, dass Segeln alleine nicht ausreicht, um ganz vorne mit dabei zu sein. Auf Nachfragen kommt heraus: Erfolg ist kein Zufall, sondern eine Leistung. Ein Jahr intensive Vorbereitungen werden zur optimalen Voraussetzung, wenn der sportliche Wille immer da ist. Ihre persönlichen Erfahrungen und Gedanken während der Meisterschaft beschreibt die Seglerin so: Mit dem Ziel, mal wieder auf dem Treppchen zu stehen (das letzte Mal erreichte ich 2012 den dritten Platz bei der IDM), bereitete ich mich über Monate mit nahezu täglichem Ausdauer- und Krafttraining gezielt auf den Höhepunkt meiner Saison, die Internationale Deutsche Meisterschaft in der Kieler Bucht vor Schilksee / Strande, vor. Auch wenn ein leichter Erkältungsinfekt eine Woche vor der Meisterschaft mich dazu zwang, die letzten Trainingstage anders als geplant zu absolvieren, fühlte ich mich top fit.

Ich reiste schon am Montag nach Kiel, um den Dienstag als Trainingstag vor Ort zu nutzen, bevor die Meisterschaft dann ab Mittwoch mit der Vermessung starten sollte. Um mich selbst zu überlisten und sicher zu stellen, dass ich auch bei nicht so optimalen Bedingungen auf jeden Fall segeln gehen würde, hatte ich mich für das Vortraining bei Harald Weichert angemeldet. Bei super Bedingungen, zumindest wind- und wellentechnisch (mit 2-4 Bft. aus Nordost bei unter 10°C), hatte ich in zwei Trainingseinheiten die Gelegenheit meinen Speed, insbesondere auf der Kreuz und dem Vorwind, auf die Welle einzustellen und zu optimieren. Es machte wahnsinnig Spaß, wieder auf der Ostsee und bei Welle unterwegs zu sein! Äußerst zufrieden und mit Zuversicht packte ich am Abend meine Sachen zusammen.
Nach einem ruhigen Pausentag am Mittwoch und dem obligatorischen Vermessungsprozedere startete ich am Donnerstag hoch motiviert in den ersten Wettfahrttag. Wir hatten Welle aus Ost und linksdrehende, über den Tag immer weiter abnehmende Winde aus Nordost bzw. Nord. Genau die Bedingungen, bei denen ich im Vortraining, auch bei der Kabbelwelle direkt vor Schilksee auf der Medien-Bahn, perfekt zu Recht gekommen war. Der Speed am Start und auf der Kreuz war gut, nur auf dem Vorwind fand ich nur schwer in das Wellenbild. Eine weitere Schwierigkeit waren auch die großen Seegras-Felder. Vom ersten Seegras, direkt nach Tonne 2 (Outerloop), wurden noch alle überrascht. Eine ganze Hand voll Seegras am Schwert und eine weitere am Ruder bremsen schon immens. Ab dem zweiten Vorwind versuchte ich, durch Aufstehen und gezieltes Ausschauhalten, die Lücken in den Feldern zu finden und diese zu nutzen. Die Strategie ging auf. Ich landete direkt, hinter Marisa Roch, auf dem 2. Platz.
Im zweiten Rennen waren die Bedingungen ähnlich, nur dass der Wind auf dem Outerloop stark nach links drehte. Mir kam sehr zu Gute, dass ich mir an der Leetonne noch den Innenraum vor Tania Tammling und Marisa gesichert hatte, sodass ich nach der Leetonnenrundung, ohne zu wenden als Führende an der Luvtonne ankam. Das Rennen war dann nur noch Straßenbahn und ich konnte meinen ersten Sieg feiern.
Da der Wind total einbrach, hatten wir erstmal eine Stunde Startverschiebung auf dem Wasser. Bei einer Lufttemperatur von 8°C sind auch 3 kts Wind ziemlich kalt. Der Wind stabilisierte sich irgendwann auf 8-10 kts, wobei er in der Richtung stark pendelte und immer wieder frisch von der einen oder anderen Seite einsetzte. Der Start war mäßig, auf der rechten Seite schien der Wind aber stärker und ich orientierte mich dort hin, auch wenn meine direkte Konkurrentin genau das Gegenteil tat. Es zahlte sich aus, ich erreichte die Luvtonne als Dritte. Auf dem ersten Vorwind konnte ich gegenüber den wesentlich leichteren Seglerinnen vor mir (Ida Otte und Katharina von Schleinitz) nichts ausrichten. Auf dem zweiten Vorwind konnte ich eine bessere Wellentechnik umsetzen und überholte Katharina. Auf der Zielkreuz schaffte ich es dann sogar noch Ida einzuholen und hatte damit den nächsten Sieg in der Tasche. Marisa und Tania (meine stärksten Gegnerinnen) fuhren in diesem Rennen mit Platz 7 und 8 schon ihre ersten Streicher, damit lag ich am Ende des Tages auf Rang 1. Ich erlaubte mir nicht daran zu denken, dass ich diese Meisterschaft gewinnen könnte. Allzu oft hatte ich mir bei kleinen Regatten, in Führung liegend, am zweiten Tag doch noch alles kaputt gemacht.
Am nächsten Tag hatten wir südliche Winde, etwas stärker als am Vortag und laut der Vorhersage über den Tag zunehmend auf 4 Bft. Ich hatte mit Hilfe von Harald meinen Speed auf der Kreuz noch einmal optimiert und auch über den in der Bucht „kreisenden“ Strom aus Richtung der Innenförde gesprochen. Für die Kreuz nahm ich mir vor, Speed auf Steuerbord – Höhe auf Backbord, um den Strom möglichst so zu nutzen, dass er mich nach Luv versetzt. Ich rundete die Luvtonne wieder in den Top 5 und fuhr zusammen mit Marisa, die insgesamt auf dem 2. Platz lag, die zweite Kreuz eher über die linke Seite. Mit einem starken Dreher von der rechten Seite, wurden wir noch von einer Seglerin überholt und landeten letztendlich auf den Plätzen 2 (Marisa) und 3 (ich). Tania fuhr sich mit einem 7. Platz ein zweites schlechtes Ergebnis (es gab nur einen Streicher) ein, was sie insgesamt wesentlich ungefährlicher für mich machte. Das fünfte Rennen hätte nicht besser laufen können, nach einem guten Start hatte ich freie Winde und einen guten Speed, auch wenn ich nicht als erste die Luvtonne rundete, konnte ich auf den Vorwind-Kursen so viel gut machen, dass ich das Rennen vor Tania gewann. Marisa fuhr in diesem Rennen Ihren Streicher, womit Sie den 7. Platz aus dem dritten Rennen mit in die Wertung nehmen musste. Ohne die genauen Platzierungen von Marisa und Tania an diesem Tag zu wissen, war mir klar, dass ich bisher die Einzige war, die nur Top-3 Platzierungen und noch keinen einzigen Streicher in den Ergebnissen stehen hatte. Man soll den Tag jedoch nicht vor dem Abend loben, also verbot ich mir weiter darüber nachzudenken.
Der Wind nahm weiter zu, sodass wir drei (Marisa, Tania und ich) fast schon unser eigenes Rennen fuhren. Tania ist bei solchen Bedingungen auf der Kreuz extrem schnell und Marisa kann auf dem Vorwind kaum jemand das Wasser reichen. Tania gewann das Rennen, Marisa wurde Zweite und ich konnte den dritten Platz als weiteres Top-3 Ergebnis für mich verbuchen. Am Ende dieses Wettfahrttages führte ich mit insgesamt 8 Punkten, vor Marisa mit 15 und Tania mit 18 Punkten. Rein rechnerisch musste ich mir also schon echt einige schlechte Plätze leisten, um meine Führung in den weiteren drei angesetzten Wettfahren für den nächsten Tag zu verlieren.
Die Vorhersage für den letzten Tag war Ostwind mit 20-25 kts, in Böen allerdings auch 30 kts oder mehr. Über Nacht war der Wind ebenfalls etwas stärker, sodass eine richtig schöne lange Welle in der Bucht stand. Leider waren die starken Böen und der Wellengang dann auch erstmal Grund für Startverschiebung an Land. Aus mehreren Richtungen hörte man, dass es wohl schwierig sein würde, Start- und Zielschiff zu verankern. Auf jeden Fall wollte die Wettfahrtleitung darauf warten, dass die Spitzengeschwindigkeiten des Windes noch etwas abnehmen. Bis um 12 Uhr hieß es also erstmal Zeit vertreiben. Ganz unverhofft fiel mir das relativ leicht, da mein Trainer (für Kraft und Ausdauer) und ein Teil meiner Trainingsgruppe aus der Heimat auf einmal vor mir standen. Sie hatten drei Stunden Fahrt auf sich genommen, um vor Ort mitzufiebern!
Um halb eins ging es dann raus. Die Welle war, wie vermutet, richtig schön lang und der Wind auch stark genug, sodass wir Pumpen durften. Ich rundete die Luvtonne als erste, fand auf der ersten Hälfte des Vorwindkurses jedoch nicht so gut in das Wellenbild, sodass die an zweiter Stelle liegende Nadja Kopp (insgesamt auf Platz 4 liegend) den Abstand deutlich verkürzen konnte. Am Ende der zweiten Kreuz bekam Sie noch einen leichten Dreher von links und rundete damit vor mir. Gemeinsam rauschten wir die lange Welle runter, wobei Nadja schneller ins Wellenbild fand als ich. Damit gewann Sie das Rennen und ich wurde Zweite. Mit dem Ergebnis stand beinahe fest: Ich würde Deutsche Meisterin werden!
Frei von jeglichem Druck konnte ich das nächste Rennen starten. Irgendwie habe ich es auf der ersten Kreuz, auf Platz drei liegend, dann geschafft, mir die linke Seite meines Nackens zu zerren. Auf Steuerbordbug hängen und arbeiten ging nicht mehr ohne Schmerzen. Ich war zwar nicht langsam, aber im Vergleich schon deutlich beeinträchtigt. Auch der Vorwind war nicht ganz schmerzfrei, wobei ich durch Halsen wenigstens den anderen Arm zum Pumpen nutzen konnte. Mit geringerem Speed auf der Kreuz fiel ich auf den 5. Platz zurück und brachte diesen dann auch ins Ziel. Ein weiteres Rennen war nicht mehr vorgesehen.
Als schlechtestes Ergebnis einen fünften Platz und Deutsche Meisterin, so richtig konnte ich das beim Reinfahren noch nicht glauben. Ich übersah auch prompt meinen Vater und meine Trainingsgruppe, die an der Hafeneinfahrt am Steg standen und wohl laut gerufen haben. Schlussendlich die goldene Medaille überreicht zu bekommen war wunderbar! Platz zwei ging an Marisa Roch (KYC), Platz drei an Tania Tammling (SVAOE).
Zu aller erst gilt der Dank meiner Familie, die mir das Segeln beibrachte, mich jahrelang zu allen Regatten begleitete und mich in allem was ich mir vornahm immer unterstützt hat. Weiterhin möchte ich mich ganz herzlich bei Harald Weichert bedanken, der mir als Trainer auf dem Wasser durchgängig die Sicherheit gegeben hat, dass ich das schaffen kann und der mir besonders geholfen hat, das letzte Prozent an Speed auf der Kreuz zu realisieren. Ein großes Dankeschön geht auch an Jan, meinem Trainer aus Hannover, der mich mit seinem Trainingsplan perfekt auf meinen sportlichen Saisonhöhepunkt vorbereitet hat. Danke auch an die dazugehörige Trainingsgruppe, die immer da war, damit ich mich nicht alleine zu den angesetzten Trainingseinheiten motivieren musste.
Liebe Grüße sende ich an meinen Verein, die Baltische Segler-Vereinigung in Steinhude. Die BSV ist für mich, insbesondere an Wochenende an denen ich nicht unterwegs bin, eine zweite Heimat, in der das entspannte Clubleben und das Engagement vieler Ehrenamtlicher dazu beitragen, dass mir das Segeln insgesamt so viel Freude bereitet.  

Nadine Möller

„Lasst uns Starten üben“ – Breitensport-Training beim Northeimer Segelclub e.V.

Auf dem Kiessee beim NSC waren beste Segelbedingungen vorhanden, um das Motto zum diesjährigen Lehrgang am 13. und 14. August 2019 für Teenies und 420er optimal umzusetzen. So trafen alle Segler pünktlich ein und lauschten erstmal gespannt den theoretischen Ausführungen. Als dann alle auf dem Wasser waren, stellte sich schnell heraus, dass es gar nicht so leicht war, den idealen Startplatz zu ergattern und bis zum Start zu halten. So war schnell klar, dass alle noch viel üben müssen. Auch mit Speed über die Linie zu fahren, klappte nicht bei allen auf Anhieb.
Zur Mittagspause hatten uns die Eltern mit einer leckeren Mahlzeit verwöhnt und als Nachtisch gab es zur Stärkung für alle Segler reichlich Obst.
In der zweiten Einheit begannen wir erstmal mit Achten um 2 Tonnen, so dass jeder seine Wenden noch verbessern konnte, bevor es dann wieder ans Starten ging. Nach dem Starten ging es auf einen Up-and Down Kurs, damit auch alle Manöver für eine Regatta geübt werden konnten. Einige Teams zeigten sogar ihren Spi und alle waren mit Freude dabei. Abends erfolgte noch eine Einführung ins Segeln nach Bändseln. So fuhren alle mit vielen neuen Eindrücken nach Hause. Auch am nächsten Tag trafen alle Segler pünktlich ein und wir waren zeitig auf dem Wasser. Doch jetzt spielte der Wind mit uns, erst kam die Böe aus der einen Richtung und dann wieder aus der anderen, also fahren wir erstmal Achten um die Tonnen. Als sich der Wind stabilisiert hatte, ging es wieder an die Startlinie und nach dem Start folgte wieder der Up-and-Down Kurs. Es gab zwar immer noch Dreher, aber das übt ja bekanntlich.
Mittags verwöhnten uns die Eltern wieder mit einer leckeren Mahlzeit – dazu vielen Dank, denn auf dem Wasser wird man schnell hungrig.
Am Nachmittag verbesserte sich der Wind und wir konnten noch ordentlich Starten. Zuerst mal im 3er-Pack, also Start, Startkreuz anfangen und gleich wieder hinter die Linie, nach drei Minuten folgte schon der nächste Start. Dabei kommt man schnell aus der Puste, aber das trainiert auch. Beim dritten Start ging es dann auf einen Up-and-Down Kurs mit drei Runden. Vor dem letzten Start wechselten alle mal ihre Position im Boot, die Vorschoter übernahmen das Ruder und die Steuerleute waren jetzt Vorschoter. Das war für viele doch sehr ungewohnt, aber alle schafften die Runde und können jetzt auch mitreden, wie man ein Segelboot steuert. So verging die Zeit rasend schnell und wir mussten wieder zurück in den Hafen. Dort wartete schon ein leckeres Kuchenbuffet auf die Segler. So war das Wochenende viel zu schnell vorbei und am Ende wollten alle Segler beim kommenden Harzpokal an den Start gehen.  

Birgit Henke TC-L    

Erfahrungen und Emotionen bei der Laser U21 EM in Dziwnów/Polen

Vom 22.-27.08.2019 nahm ich im Laser Radial an der U21 Junioren-Europameisterschaft teil. Mich erwartete ein Feld von 62 Starterinnen aus 21 Nationen, darunter sieben deutsche Seglerinnen. Das Positive vorab: Ich hatte bessere Starts und mehr von ihnen als bei irgendeiner anderen Regatta in diesem Jahr, gute Bootsgeschwindigkeit – besonders auf dem Vorwind – und immer eine Idee, welche Seite der Kreuz bevorteilt sein könnte. Leider traf ich in den meisten Rennen zu viele bzw. zu gravierende Fehlentscheidungen, die mich häufig aus einer guten Position in ein großes Pulk brachten, wo ich dann – meistens in der Annäherung an die Luvtonne – einen Haufen an Plätzen verlor und den Rest des Rennens mit Aufholen beschäftigt war.
Obwohl es sehr frustrierend war, meinen Gegnern dabei zuzuschauen, wie sie mit genau der Strategie, die ich mir vor dem Rennen zurecht gelegt hatte, ihren Lauf gewannen, hatte ich riesigen Spaß, auf Vorwind und Halbwind die Wellen abzusurfen. Besonders im 8. Rennen, in dem ich die ganze Zeit über in den Top 10 segelte – Platz sieben am Ende -, war es unglaublich schön so viel Platz zu haben, um ungehindert meine Vorwindtechnik zu umzusetzen. Für mich sind das die besten Momente in einer Regatta, wenn die eigenen Bewegungen mit Wind und Wellen im Einklang sind, man den Kopf ausschaltet und sich das Boot fast wie von selbst einen Weg von Welle zu Welle sucht. Für den anschließenden Trainingsblock lag dann also der Fokus auf Entscheidungen treffen während des Rennens.
Insgesamt hielt das Revier in Dziwnów über die Zeit der Regatta und des Vortrainings (siehe Foto) eine große Bandbreite an Bedingungen für uns parat. Während des Wettkampfs hatten wir aber meistens eine oszillierende Seebrise und dadurch so gut wie nie Flachwasser. Obwohl wir nur an einem Tag Starkwind hatten und so gut wie jeden Tag Startverschiebung, haben wir zwölf Rennen absolvieren können. Davon war keines ein „Schweinerennen“, was wir dem guten Job unseres Wettfahrtleiters zu verdanken haben.
Insgesamt nehme ich viel Motivation für den noch kommenden Saisonhöhepunkt, die U21 WM im kroatischen Split vom 26.Oktober bis 2.November 2019, mit.  

Lena Weißkichel (Seglerverein Großenheidorn/GER 211543)  

Titelgewinn und starke Leistungen der niedersächsischen Europesegler bei der IDM in Kiel

Bei der Internationalen Deutschen Meisterschaft auf dem Olympiarevier in Kiel trumpften die niedersächsischen Europeseglerinnen und -segler wieder einmal groß auf. Mit Nadine Möller von der Baltischen Seglervereinigung ging der Internationale Deutsche Meistertitel der Damen an das Steinhuder Meer. Nadine segelte im Feld der 24 Damen mit den Einzelplatzierungen 2, 1, 1, 3, 1, 3, 2 und einem 5. Platz im letzten Lauf als Streicher am konstantesten in den acht Wettfahrten. Dies war umso bemerkenswerter, da die Windbedingungen im Verlauf der drei Tage sehr unterschiedlich ausfielen. Von zunächst ablandigem Leichtwind, über Mittelwind am zweiten Tag, bis hin zu Starkwindbedingungen am Finaltag mit hoher auflandiger Welle war alles dabei. An diesem Finaltag setzte Nadja Kopp vom Segelclub Salzgitter zwei große Ausrufezeichen mit zwei souveränen Tagessiegen. Nadja verbesserte sich damit in der Gesamtwertung noch auf den vierten Platz und verdrängte die amtierende U17 Europameisterin Sophie Menke vom Segelclub Clarholz auf Gesamtplatz fünf.

Noch spannender war die Titelvergabe bei den Männern. Seit 2012 wechselte der Meistertitel zwischen Sverre Reinke aus Bremen und Fabian Kirchhoff von der SVH ohne Unterbrechung hin und her. Und auch in diesem Jahr kam es zu diesem immer wieder faszinierenden Duell, welches am Ende mit einer Punktgleichheit endete. Noch bis kurz vor der Siegerehrung war nicht klar, wer der neue Meister sein würde. Fabian hatte den letzten Lauf gewonnen und Sverre ging als Dritter durchs Ziel. Damit hatte Fabian vermeintlich einen Punkt Vorsprung. An Land stellte sich aber heraus, dass der Zweitplatzierte des letzten Laufs einen UFD-Frühstart hatte, so dass Sverre einen Platz nach vorne rutschte und in der Gesamtwertung aufgrund der besseren Einzelplatzierungen knapp die Nase vorne hatte. Ein Vizemeistertitel für Fabian Kirchhoff (SVH) ist aber aller Ehren wert. Der neue SVN-Jugendobmann Peter Niklas Nagel (SVHüde) verpaßte mit Platz elf unter 46 Startern nur knapp eine Top-Ten Platzierung. Herzlichen Glückwunsch allen erfolgreichen Seglern und -seglerinnen.

Besonders zu erwähnen ist neben den oben beschriebenen Erfolgen aber auch die Tatsache, dass das Europe Team Niedersachsen die teilnehmerstärkste Region bei dieser Meisterschaft darstellte. Von den insgesamt 90 Teilnehmern starteten 21 Segler für niedersächsische Verbandsvereine. Davon sind aktuell 10 Segler/innen im Jugendstatus, was für die nächsten Jahre noch einiges zu erwarten lässt. Die Zukunft hat durch die IDM bereits begonnen, da diese Serie gleichzeitig die erste Ausscheidungsregatta für die Weltmeisterschaft 2020 in Schweden darstellte. Auch die Jugend-Euro 2020 im Heimatland an der Müritz ist für viele jugendlichen Segler des Europe Team Niedersachsen bereits fest eingeplant.

Jörg Menke  

  • siehe auch separater Bericht von Nadine Möller

Unsere FSJ´lerin Silja Braun gewinnt Int. Deutsche Meisterschaft im Korsar

Silja Braun (Baltische Segler-Vereinigung), die zur Zeit beim Seglerverband Niedersachsen ein freiwilliges soziales Jahr absolviert, gewann souverän die Deutsche Meisterschaft der Korsare am Wörthsee 2019. Vom 3. bis 6.Oktober 2019 konnte Sie sich gegen 47 weitere Korsare aus Deutschland, Österreich und Polen nach neun Wettfahrten durchsetzen. Zusammen mit ihrem Vorschoter Gerd Linnemann (Segel-Club Ville) legte sie eine solide Serie hin, gewann allein sechs Läufe und hielt die Konkurrenz mit 21 Punkten auf Abstand. Der Segler-Verein Wörthsee sorgte für eine durch und durch gelungene Meisterschaft. Wir gratulieren herzlich und sind stolz auf unsere FSJlerin !