Erfolgreiche Zwischenbilanz bei Meisterschaften

Josi Koep (Seglerverein Braunschweig) Deutschlands Jüngsten-Beste im Opti A

Ein Großteil der ausgerichteten Deutschen Meisterschaften der Saison 2019 sind veranstaltet, und es gab so einige Medaillen sowie gute Platzierungen, die niedersächsische Segler und -seglerinnen mit nach Hause brachten.

Die Optimisten hatten ihre Jüngstenmeisterschaft an den Plauer See gelegt und erwischten eine in ganz Deutschland so windarme Woche, dass nur drei von 12 Wettfahrten in die Wertung kamen. Josi Koep (Seglerverein Braunschweig) ersegelte sich als bestes Mädchen den Titel, der allerdings in Int. Deutsche Jüngsten-Bestenermittlung umbenannt werden mußte. Leon Senftleben (SVGroßenheidorn) als Vierter bei den Jungen konnte sich nur bedingt freuen, denn er hatte in seiner Gruppe bereits die vierte Wettfahrt erfolgreich gesegelt und hätte sich weiter nach vorne geschoben. Insgesamt beteiligten sich 200 Optimisten – Team Niedersachsen machte als viertstärkstes Bundesland auf sich aufmerksam.
Von den Int. Deutschen Jüngstenmeisterschaften der Teeny-Klasse in Travemünde kehrten die Gebrüder Fabius und Julian Müller-Kauter (SVStade) als Vizemeister zurück, Lilly und Roosa Vincke (KSWilhelmshaven) belegten den gleichen Platz in der U14-Wertung, gefolgt von Anna Hillers/Okka Barghoorn (WVElmshorn) auf dem Bronzerang. Batbold Gruner (ZwischenahnerSK) holte an gleichem Ort bei den Int. Deutschen Jüngstenmeisterschaften der Laser 4.7 die Bronzemedaille in der U16-Wertung.
Schon erwähnt waren die Erfolge von Europeseglerin Sophie Menke (SCClarholz) mit ihrem U17-Europameistertitel in Faaborg/Dänemark und der Silbermedaille bei den Deutschen Jugendmeisterschaften auf dem Partwitzer See. Larson Schütze (SVH) erreichte bei der gleichen Veranstaltung ebenso den Silberrang in der U17 Wertung.
Herzlichen Glückwunsch allen Nachwuchsseglern und ein Dank für die gute Arbeit von Landestrainer Tim Kirchhoff mit seinem Team.

Auch die Erwachsenen haben gepunktet: Die erfolgsverwöhnten 15qm-P-Jollenkreuzer vom Dümmer und Steinhuder Meer belegten bei ihrer IDM auf dem Schweriner See mit den Mannschaften Jens Dannhus/Eike Lauzsus (SCDümmer) als Zweite und Wilfried Schweer/Olaf Bertallot (Steinhuder Seglervereinigung) als Dritte zwei Podiumsplätze. Trotz schwieriger Windverhältnisse, die letztlich nur fünf Wettfahrten zuließen, ersegelten insgesamt fünf niedersächsische Teams einen TOP10 Platz.

In der Piraten-Klasse konnte Butze Bredt (HYC) als Vorschoter bei Svenja Thoroe (Schilksee) an der Schlei seinen Vorjahressieg zwar nicht wiederholen, landete aber nach sechs Wettfahrten auf einem guten fünften Rang. Mit 57 Mannschaften und vielen jungen Gesichtern zeigte die Klasse ein starkes Lebenszeichen.

In der Conger-Klasse war es der SVN-Präsident Dr. Thomas Gote selbst, der mit Peter Nagel (beide SVHüde) am Steinhuder Meer mit einem vierten Rang knapp am Podest vorbei segelte. Wettfahrtleiter Bernd Bühmann vom ausrichtenden Schaumburg-Lippischen Seglerverein hatte keine Mühe, alle 12 (Kurz-)wettfahrten bei mäßigen bis frischen Winden über die Bühne zu bringen. Neben der erfolgreichen Titelverteidigung durch Frank Schönfeldt/Julius Raithel (Hamburg), sei hier die Teilnahme von Olympiamedaillengewinner Ulli Libor mit Tochter Anna (7.) erwähnt und sein besonderer Vortrag über die Entstehungsgeschichte der Conger-Klasse aus den 60er Jahren – ein emotionaler Höhepunkt im Abendprogramm. Alle 45 Regattateams hatten eine tolle Woche am Steinhuder Meer und mit dem SLSV einen sympatischen und gut organisierten Gastgeber.

Noch im Blick sind die IDJMs der 420er in Warnemünde und der 29er am Ammersee, die zeitgleich Anfang Oktober stattfinden. Ferner beginnen die Europameisterschaften der Piraten in Bayramoglu (Türkei) Mitte September und die O-Jollen Ende September mit ihrer IDM am Ammersee. Der Segelverband Niedersachsen drückt allen Seglern und -seglerinnen für die letzten Saisonhöhepunkte die Daumen.

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