Frühlingserwachen

Das erste große Regattatraining des Regionalverbandes Weser-Ems fand in diesem Jahr auf dem Speichersee im Emsland statt. Ausrichter war der SvSE und geleitet wurde das Training von Anke Lukosch, die extra dafür aus Kiel angereist war.

Mit 27 Teilnehmern aus verschiedenen Niedersächsischen Vereinen und zwei Bootsklassen, den Teenys und 420er, war es wieder eine große Trainingsgruppe. Da der SvSE, neben Anke Lukosch, noch auf weitere routinierte Trainer zurückgreifen kann, wurde das Trainieren der gemischten Gruppe zu keinem Problem und die Sicherheit auf dem Wasser war auch bei schwierigen Wetterbedingungen immer gewährleistet. Teilweise war der Wind sehr böig und mitunter sehr ruppig, was des Öfteren zu Kenterungen führte. Da aber alle Teams über die nötige Bekleidung in Form von Trockenanzügen verfügten, war das überhaupt kein Problem und nach kurzer Zeit standen die Boote wieder und die Mannschaften konnten am Training weiter teilnehmen.

Trainiert wurde an diesem Wochenende der Start einer Regatta. Vom Beiliegen auf der Startlinie, über das Erkämpfen der besten Position und bis hin zur optimalen Startkreuz reichten die Übungsaufgaben. Besonders für die Mannschaften, die am Anfang ihrer Regattatätigkeiten sind, war es schon eine Herausforderung mit ihrem Boot an der Startlinie zu liegen und auf die extremen Winddreher zu reagieren.

Für die Teams des Segelvereins Luv Up Jemgum war es das erste Training der neuen Saison und somit blieben auch hier die Kenterungen nicht aus, da das nötige Bootsgefühl noch im Winterschlaf war. Abends stand dann der Besuch im Schwimmbad Linus auf dem Programm und im Whirlpool waren alle einer Meinung und zwar dass die Wassertemperatur im Linus angenehmer ist als im Speichersee.

Es wurde viel Seemannsgarn gesponnen und die Böen die zur Kenterung geführt haben wurden immer stärker. Wer sich auf dem Wasser am Nachmittag nicht ausgetobt hatte, nutzte die Gelegenheit die Rutsche im Linus auszuprobieren. Nicht einzeln wie vorgeschrieben, sondern in Gruppen von mehr als 10 Personen. Das Gejohle rief natürlich den Schwimmmeister auf den Plan, der ermahnend seinen Finger hob. Aber so sind Segler halt !

Am Sonntag startete das Programm mit Theorie und dem Absprechen des geplanten Tagesablaufes, da auch für Sonntag gut Wind angesagt war. Nochmals sollten an diesem Tag Starts geübt werden unter Berücksichtigung der Wettfahrtregeln.

Alle Teilnehmer waren mehr als zufrieden mit dem Wochenende und haben viel Wissen mitgenommen um die Regattasaison zu starten. Besonders der große Wissensfundus einer ehemaligen Olympiakaderseglerin, wie Anke Lukosch, beeindruckte die jungen Sportler sehr.

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